Ausrüster für elf WM-Teams
Puma hat die Nase vorn

Nike ist der Branchenprimus in Sachen Sportartikel, Herausforderer Adidas sogar einer der WM-Hauptsponsoren - doch beim Fußball-Großereignis im kommenden Jahr müssen beide Konzerne unfreiwillig einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Mit elf Teams stattet Puma so viele Teams wie nie zuvor aus und läuft damit Nike und Adidas den Rang ab.

HB HERZOGENAURACH. Vor allem WM-Hauptsponsor Adidas hatte in der Qualifikation etwas Pech und schickt nach gegenwärtigem Stand nur fünf Mannschaften ins Rennen: Neben Gastgeber Deutschland werden die Nationalteams von Frankreich, Spanien, Argentinien und Japan Adidas-Trikots tragen. "Einige haben sich leider nicht qualifiziert", bedauert Firmensprecherin Anne Putz. Dazu gehören Europameister Griechenland, China, Nigeria und Südafrika.

Bei der WM wird die weltweite Nummer zwei als einziger Sponsor aus der Sportartikelbranche dennoch in den Stadien omnipräsent sein, zumal Adidas auch den Spielball liefert. "Die WM wird ein Riesen-Event für uns - unabhängig von der Zahl der Teams, die wir ausrüsten", sagt Putz. In den großen europäischen Sportartikelmärkten sei man mit Deutschland, Frankreich und Spanien gut repräsentiert, in Asien mit Japan. Allein in Deutschland will Adidas eine halbe Million DFB-Trikots verkaufen, doppelt so viele wie bei der WM 2002.

Rundum Zufriedenheit herrscht beim Herzogenauracher Lokalrivalen Puma. Mit elf Teams sei man so stark bei einer Fußball-WM vertreten wie noch nie zuvor, sagt Unternehmenssprecher Ulf Santjer. Zuletzt qualifizierten sich auch noch die Schweiz und Tschechien. Seit Jahren engagiert sich die weltweite Nummer drei in Afrika und rüstet daher auch vier der fünf von dort qualifizierten Teams aus: Tunesien, Ghana, Elfenbeinküste und Togo. Sportlich ruhen die größten Hoffnungen auf Italien, daneben tragen auch die Spieler aus Polen, Paraguay, Iran und Saudi-Arabien Trikots mit dem Puma. "Wir planen die größte Marketingkampagne in der Geschichte des Unternehmens", sagt Santjer. Trotz der geringen Bedeutung des afrikanischen Marktes zahle sich die Unterstützung der dortigen Teams aus: "Der afrikanische Fußball steht für Kreativität und ist deshalb wichtiger Teil unserer Kampagne."

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