Ausstellung begibt sich auf die Spuren deutscher Fußballtrainer in der Welt
Der „Kaiser“ in der Kiste

"Global Players", lautet der Titel einer Ausstellung im Deutschen Sport & Olympia Museum. Im Vorfeld der WM soll hier anhand von Geschichten berühmter deutscher Fußballweltenbummler das Image des deutschen Fußballs im Ausland erzählt werden. Neben dem Pionier Rudi Gutendorf, sind unter den 25 Persönlichkeiten unter anderem auch Franz Beckenbauer und Otto Rehhagel zu finden.

HB KÖLN. Deutsche Fußballspieler und deutsche Trainer als Botschafter ihres Landes: Mit diesem Thema beschäftigt sich die Kölner Ausstellung "Global Players - Deutscher Fußball in aller Welt". Rund drei Monate vor dem Start der WM bietet die Schau im Deutschen Sport & Olympia Museum einen einzigartigen Blick in das Leben und Wirken der Fußballexperten im Ausland. Die Ausstellung bis zum 5. Juni ist Teil des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur Fifa WM 2006, wie das Museum am Donnerstag mitteilte.

In der Luft liegt der Geruch nach frischem Holz, übermannshohe Überseekisten aus derben Brettern füllen den Raum. In einem Container steht ein kleiner Olivenbaum, davor griechische Gazetten mit Jubelschlagzeilen und eine Ehrenbürgerurkunde der Stadt Athen für den Trainer der Nationalmannschaft Griechenlands, Otto Rehhagel, nach dem Sieg seiner Mannschaft bei der Fußballeuropameisterschaft.

Insgesamt 25 solcher Container erzählen die Geschichten deutscher "Fußballweltenbummler" - etwa die Zeit von "Kaiser" Franz Beckenbauer als Spieler von Cosmos New York, von Winnie Schäfer als Nationaltrainer von Kamerun und von Christoph Daum als Trainer in Istanbul. Begleitend zur Ausstellung sind auch Feste und Vorträge geplant. Dazu hat sich neben Schäfer und Rehhagel auch Toni Schumacher angesagt.

"Global Player ist eine Image-Ausstellung und erzählt vom deutschen Image im Ausland", beschreibt Museumsdirektor Christian Wacker. Etwa die Geschichte von Rudi Gutendorf, der Anfang der 60er Jahre ins fußballerische Entwicklungsland Tunesien als Trainer ging. Insgesamt brachte er es auf fast 60 Trainerstationen in rund 30 Ländern. "Unsere Fußballtrainer sind die Botschafter Deutschlands, und unsere Ausbildung ist weltweit anerkannt", sagte DFB-Präsidiums - Mitglied Karl-Josef Tanas. Nähere Informationen:  Deutsches Sport & Olympia Museum

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