Fußball
Bayer feiert 2:1-Sieg gegen die "Geißböcke"

Bayer Leverkusen hat sich nach einem 2:1 (1:0)-Heimerfolg im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln in der Tabellenspitze zurückgemeldet. Die Tore für die Werkself erzielten Andrej Woronin und Simon Rolfes.

Interims-Teamchef Rudi Völler setzt mit Bayer Leverkusen seine Aufholjagd in der Bundesliga fort und zog mit einem Prestigesieg über den Erzrivalen 1. FC Köln in der Tabelle an den "Geißböcken" vorbei. Durch einen 2:1 (1:0)-Erfolg feierte die Werkself den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Völler und machte in der Tabelle weitere Plätze gut. Köln wartet damit seit dem 6. April 1996 auf einen Sieg beim Erzrivalen von der anderen Rheinseite, Völler baute dagegen durch den "Dreier" seine Bundesligabilanz auf sechs Spiele ohne Niederlage mit fünf Siegen aus.

Ausgerechnet der ehemalige Kölner Andrej Woronin erzielte in der 24. Minute nach schöner Vorarbeit von Simon Rolfes und Gonzalo Castro das Führungstor. Der Einsatz des ukraninischen Nationalspielers Woronin stand auf Grund einer Oberschenkelprellung lange Zeit in Frage, gegen seinen Ex-Klub bestach der Angreifer durch Lauffreude und Einsatzwillen. In der 67. Minute erhöhte der ehemalige Aachener Simon Rolfes mit seinem ersten Bundesligatreffer auf 2:0, ehe Patrick Helmes - ebenfalls mit seinem ersten Bundesligator - noch einmal für Spannung sorgte (78.). In der 90. Minute sahen der Leverkusener Bernd Schneider und Kölns Matthias Scherz wegen Tätlichkeiten jeweils "Rot".

In der Anfangsphase diktierten überraschend die Kölner das Geschehen und besaßen ein leichtes optisches Übergewicht. Bayer fand nur ganz schwer seinen Rhythmus und verzeichnete durch Dimitar Berbatow (20.) erst nach einer längeren Anlaufphase den ersten Torschuss. Der FC war allerdings im Angriff nicht durchschlagskräfig genug, um die gut gestaffelte Bayer-Abwehr aus den Angeln zu heben.

Im zweiten Durchgang operierte der Aufsteiger noch wesentlich offensivfreudiger und besaß durch Neuzugang Youssef Mokhtari (52.) bei einem Pfostenschuss die große Gelegenheit zum Ausgleich. Auch in der Folgezeit diktierten die Kölner das Geschehen und schnürten die Gastgeber im eigenen Strafraum ein. Nur gelegentlich konnte Bayer zu Entlastungsangriffen ansetzen. Einer davon führte jedoch zum 2:0 durch Rolfes.

© SID

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