Fußball
Bayern bleibt erster Ansprechpartner für Ballack

Der Berater von Michael Ballack, Michael Becker, hat klargestellt, dass der Nationalspieler "zuerst nach einer Lösung mit dem FC Bayern" suche. Gleichzeitig fordert Willy Sagnol die Münchner zu Verhandlungen auf.

Die geplanten Vertragsverhandlungen mit Bayern München haben für den Berater von Nationalspieler Michael Ballack weiterhin oberste Priorität. "Wir haben mit niemandem verhandelt, und das werden wir auch nicht tun. Wir suchen zuerst nach einer Lösung mit dem FC Bayern", sagte Michael Becker im "kicker" Bezug nehmend auf Meldungen in spanischen Medien, dass nun auch der spanische Rekordmeister Real Madrid sein Interesse an einer Verpflichtung des Nationalmannschafts-Kapitäns bekundet habe.

Die Chance zu Verhandlungen bietet sich in den kommenden Tagen, wenn Becker auf Einladung des FC Bayern an der fünftägigen Reise des Klubs nach Tokio teilnimmt. Zur Diskussion steht angeblich ein neuer Vier-Jahres-Vertrag von 2006 bis 2010, der Ballack bis zu 40 Mill. Euro einbringen soll. Bayern-Manager Uli Hoeneß kündigte an, der FC Bayern werde ein "marktgerechtes" Angebot vorlegen, es könne jedoch auch der Punkt kommen, "an dem wir Nein sagen". Nach der WM 2006 könnte Ballack den FC Bayern ohne Ablöse verlassen.

Gleiches gilt für Willy Sagnol, der den FC Bayern deshalb nun heftig unter Druck setzt. "Wenn sie denken, sie müssen zunächst mit Ballack sprechen und nicht gleichzeitig mit Santa Cruz, Hargreaves oder Sagnol, dann wird das vielleicht ein Problem", erklärte der 26 Jahre alte Franzose im kicker. Sagnol behauptet, Manager Hoeneß habe ihm eine Vertragsverlängerung um "vier oder fünf Jahre" in Aussicht gestellt, auf die Gespräche aber warte er noch. Der FC Bayern müsse nun Taten folgen lassen.

© SID

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