Fußball
Bayern droht Ungemach durch die Uefa

Dem deutschen Rekordmeister Bayern München steht Ärger ins Haus. Weil der Klub in der Champions-League-Partie gegen den FC Brügge den Stadionnamen nicht neutralisiert hat, wurde von der Uefa ein Verfahren eingeleitet.

Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München hat sich offensichtlich in Schwierigkeiten gebracht. Wegen eines Verstoßes gegen die Wettbewerbsregeln hat die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union Uefa ein Verfahren gegen den Rekordmeister eingeleitet. Die Münchner hatten im ersten Champions-League-Heimspiel der Saison gegen den FC Brügge (1:0) in der vergangenen Woche den Stadionnamen "Allianz-Arena" nicht neutralisiert. Die Uefa-Statuten sehen jedoch vor, dass die Stadien komplett werbefrei übergeben werden müssen.

Die Bayern wollten sich am Donnerstag zu dem Thema nicht äußern. Der Verein hat jedoch Gespräche mit der Uefa bestätigt und erwartet bis Freitag eine Entscheidung.

Die Münchner gelten bei der Uefa als Wiederholungstäter. Schon in der Saison 2003/2 004 hatte der deutsche Rekordmeister gegen die Champions-League-Richtlinien der Uefa verstoßen, als die Bayern auf der Tribüne für ihren Hauptsponsor (Deutsche Telekom) warben. Zunächst waren die Münchner zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 000 Euro verurteilt worden. Die Summe war in einer Berufungsverhandlung jedoch auf 17 000 Euro reduziert worden.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%