Bayern gegen ManUnited
Die Mutter aller Niederlagen

Im Viertelfinale der Champions League spielt der FC Bayern am Abend gegen Manchester United. Ausgerechnet die Engländer, die den Bayern die herbste Niederlage in der Königsklasse zufügten – 1999 im Finale von Barcelona.
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Manchester United steht 1999 nach 31 Jahren wieder im Finale der europäischen Königklasse. Doch das Team ist gehandicapt: Die Zentrale im Mittelfeld mit Roy Keane und Paul Scholes darf am 26. Mai im Finale von Barcelona nur zuschauen.

United-Manager Alex Ferguson muss sein Mittelfeld also neu besetzen und umgruppieren. Ryan Giggs wechselt von der linken Seite auf die rechte, Jesper Blomqvist geht auf die linke. Beide sind Linksfüßler, aber Giggs ist der Bessere.

„Fergie“ glaubt, dass dem Schweden das notwendige Selbstvertrauen fehlt, um auf der „falschen Seite“ zu spielen. Und der schnelle und technisch starke Giggs soll Münchens langsamem Linksverteidiger Michael Tarnat Probleme bereiten.

Das Zentrum wird mit Nicky But und David Beckham besetzt. „Becks“ ist eigentlich ein Außenspieler, aber auch kein klassischer. Denn er ist weder schnell noch dribbelstark, seine Stärken sind Freistöße und Flanken.

Allerdings flankt er – anders als klassische Außenspieler – selten von der Torauslinie aus vor das Gehäuse. Vor Keeper Peter Schmeichel verteidigen Denis Irwin (links), Gary Neville (rechts) und Ronny Johnsen und Jaap Staam (zentral). Vorne stürmen die „Glimmer Twins“ Cole und Yorke.

Mit 90.000 Zuschauern ist die Schüssel des Camp Nou prall gefüllt. United stellt das größere Fankontingent, um die 50.000 haben sich nach Barcelona aufgemacht. Die Fans sind angetrunken und laut, was man in Barcelona so nicht kennt, bereiten aber keinen Ärger.

Entsprechend moderat urteilt die katalanische Tageszeitung „La Vanguardia“: „Sie sind hässlich, aber es sind gute Menschen.“

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