Fußball
Bayern gibt Sagnol "für kein Geld der Welt ab"

Der FC Bayern München hat einem etwagigen Wechsel von Willy Sagnol eine deutliche Absage erteilt. "Es gab eine inoffizielle Anfrage, aber wir werden ihn für kein Geld der Welt abgeben", so Karl-Heinz Rummenigge.

Der FC Bayern München hält große Stücke auf Willy Sagnol. Der FC Valencia will den Franzosen zwar für die rechte Abwehrseite verpflichten, doch der deutsche Meister lässt den Nationalspieler nicht ziehen. "Es gab eine inoffizielle Anfrage, aber wir werden ihn für kein Geld der Welt abgeben", sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge der Bild-Zeitung.

Sagnol ist noch bis 30. Juni 2006 an den FC Bayern gebunden. Jetzt wollen die Münchner den 28 Jahre alten Rechtsverteidiger sogar darüber hinaus verpflichten. "Uli Hoeneß hat aus dem Urlaub mit Willy telefoniert. Wir wollen seinen Vertrag bei uns verlängern", kündigte Rummenigge an.

Auch einen Wechsel von Stürmer Roque Santa Cruz zum Ligakonkurrenten Hertha BSC Berlin schloss Rummenigge aus. "Unser Kader für die neue Saison steht definitiv fest. Er entspricht den Vorstellungen von Trainer Felix Magath. Wir werden also keinen Spieler mehr abgeben - und auch keinen mehr holen." Hertha-Trainer Falko Götz ("Er will zu uns, wir wollen ihn") hatte sich zuletzt Hoffnungen auf den Nationalstürmer aus Paraguay gemacht.

Bayern München startet damit mit drei Neuzugängen in die kommende Bundesliga-Saison: Der Franzose Valerien Ismael kam im Tausch mit Nationalspieler Torsten Frings von Werder Bremen. Phillipp Lahm, der mit einem Kreuzbandriss bis zum Jahresende ausfällt, kehrte nach zwei Jahren vom VfB Stuttgart zurück. Dazu kam noch der iranische Nationalspieler Ali Karimi von Al-Ahli Dubai.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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