Bayern im DFB-Pokalfinale
Kein Wunder vom Millerntor

Dem haushohen Favoriten blieb eine erneute Schmach im einstigen Freudenhaus der Fußball-Bundesliga erspart. Mit einem leidenschaftslosen Pflichtsieg haben die Münchener die Pokalfestspiele am Hamburger Millerntor beendet und können nun einmal mehr Geschichte schreiben.

HB HAMBURG. Nach den jüngsten sportlichen Rückschlägen in der Bundesliga und den Turbulenzen um Torwart Oliver Kahn erreichte der Titelverteidiger durch einen mühevollen 3:0-Halbfinalsieg beim Regionalligisten FC St. Pauli zum 15. Mal in der Vereinsgeschichte das DFB-Pokalfinale. Sollte das Magath-Team sowohl Pokal als auch die Meisterschale zum zweiten Mal hintereinander holen, wäre das ein Novum im deutschen Fußball.

Zuerst wartet jedoch noch das Team von Eintracht Frankfurt, das sich am Dienstag bereits mit 1:0 gegen Arminia Bielefeld durchgesetzt hatte. Frankfurt ist damit so gut wie sicher für den kommenden Uefa-Cup-Wettbewerb qualifiziert.

Vor 19 200 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Millerntor erzielten Owen Hargreaves in der 15. Minute mit einem 25-Meter-Schuss und Claudio Pizarro mit einem Doppelschlag (84. und 90.) die Tore für den 12-fachen Pokalsieger. Damit hat der Tabellenführer der Bundesliga weiterhin beste Chancen, nach dem Aus in der Champions League das Double aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Der Kiez-Klub, der den damaligen Weltpokalsieger aus München mit 2:1 besiegt hatte und sich danach zum „Weltpokalsiegerbesieger“ kürte, hatte zuvor mit Erfolgen über Wacker Burghausen, den VfL Bochum, Hertha BSC Berlin und Werder Bremen erstmals das Pokal-Halbfinale erreicht. Trotz aufopfernden Kampfes des Regionalligisten behielt das Starensemble von Trainer Felix Magath mit minimalem Einsatz die Oberhand.

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