Bayern München
Breno soll Villa selbst angezündet haben

Im Fall um die abgebrannte Villa des Bayern-Profis Breno gerät nun der Abwehrspieler selbst unter Verdacht. Er soll seine Villa selbst in Brand gesetzt haben. Der Rekordmeister zeigt sich von den Vorwürfen überrascht.
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Grünwald/MünchenSchwerer Verdacht gegen Bayern-Profi Breno: Drei Tage nach dem Brand in seiner Villa hat die Staatsanwaltschaft München I Ermittlungen gegen den brasilianischen Abwehrspieler wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Es gebe nach den vorläufigen Einschätzungen des Brandsachverständigen Hinweise, dass es sich bei dem Feuer um „kein zufälliges Ereignis“ gehandelt habe, teilte Behördensprecher Thomas Steinkraus-Koch am Freitag mit.

Die Villa des Profis des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München im Nobel-Vorort Grünwald war in der Nacht zum vergangenen Dienstag bei einem Feuer komplett ausgebrannt. Während Breno sich zum Zeitpunkt des Brandes in der Villa aufgehalten hatte, waren seine Ehefrau Renata und deren drei Kinder nicht im Haus. Der Bayern-Profi erlitt leichte Verletzungen.

Der deutsche Rekordmeister zeigte sich am Freitag „überrascht“ von dem Ermittlungsverfahren gegen seinen Abwehrspieler. „Da der FC Bayern keine weiteren Informationen dazu besitzt, können wir uns dazu nicht äußern“, hieß es weiter. Nach Angaben von Staatsanwalt Steinkraus-Koch wurde Breno bereits zu dem Brand vernommen - allerdings als Zeuge. Nun solle er auch als Beschuldigter vernommen werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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