Bayern und Bremen setzen Schalke-Jagd fort
Verlieren verboten

Verlieren verboten: Drei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde in der Fußball-Bundesliga werden sowohl im Kampf um die Herbstmeisterschaft als auch im Tabellenkeller wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

dpa DÜSSELDORF. Fast die halbe Liga fürchtet sich vor dem Überwintern auf einem Abstiegsrang. Trotz der Treueschwüre der Vereinsführungen droht zahlreichen Trainern eine wenig beschauliche Adventszeit, sollte sich der Abwärtstrend bis Weihnachten fortsetzen. Ein schwerer Gang steht vor allem Jupp Heynckes mit Borussia Mönchengladbach zu seinem ehemaligen Club Bayern München bevor. Ausgerechnet beim Titelverteidiger wollen die nur noch einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernten Gladbacher ihre Talfahrt stoppen.

„Wir müssen nach vorne spielen. Bei den Bayern darf man sich nicht verstecken“, sagte Heynckes, der seiner jungen Elf die Angst vor dem scheinbar übermächtigen Rivalen nehmen will: „Wir können in München punkten, andere Teams wie Hannover haben das auch geschafft.“ Ob es für Heynckes ein freudiges Wiedersehen mit den Bayern wird und der drohende Sturz auf einen Abstiegsrang vermieden werden kann, hängt aber entscheidend vom Gegner ab.

Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge forderte, den positiven Trend fortzusetzen. Der Druck auf Spitzenreiter FC Schalke 04, der beim 1. FC Nürnberg seine Position verteidigen will, soll verschärft werden. „Ein Sieg ist quasi Pflicht. Ich habe die Herbstmeisterschaft noch nicht abgeschrieben“, sagte Rummenigge. Auch Trainer Felix Magath ist nach drei Siegen in Serie optimistisch, zumal Lucio in die Startelf zurückkehrt und sich das Sturmduo Roy Makaay/Claudio Pizarro zuletzt als treffsicher erwies. „Bei uns läuft alles rund. Unser Ziel ist es, bis zur Winterpause ganz nach oben zu kommen“, sagte Magath.

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