Fußball
Beckenbauer gratuliert neuen WM-Qualifikanten

Für die WM 2006 in Deutschland qualifizierten sich neben Titelverteidiger und Rekordweltmeister Brasilien auch die USA und erstmalig die Ukraine. WM-OK-Präsident Beckenbauer gratulierte den Qualifikanten schriftlich.

Wieder konnten einige Nationen das Ticket zur WM 2006 (9. Juni bis 9. Juli) in Deutschland lösen. Gerade über die Qualifikation des Titelverteidigers und Rekordweltmeisters Brasilien durch das 5:0 gegen Chile äußerte sich WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer sehr erfreut. "Eine WM ohne den Titelverteidiger und Rekordweltmeister wäre unvorstellbar gewesen", schrieb der "Kaiser" dem brasilianischen Verbands-Präsidenten Ricardo Teixeira mit Gratulationen. Beckenbauer betonte: "Ich selbst habe wegen der außerordentlich hohen Qualität des brasilianischen Nationalteams, das uns alle erst kürzlich mit fantastischen Vorstellungen beim Confederations Cup in Deutschland begeistert hat, an Brasiliens Durchsetzungsvermögen in der starken südamerikanischen WM-Vorrunde nie gezweifelt." Der OK-Chef zollt "großen Respekt vor fünf WM-Titeln und der beispiellosen Tatsache, dass Brasilien im nächsten Jahr bei der 18. WM zum 18. Mal dabei sein wird." Die deutsche Fußballgröße verbindet ein Wiedersehen mit vielen persönlichen Begegnungen und Erinnerungen. So habe er als Spieler dreimal und als Teamchef zweimal gegen Brasilien gespielt und weist ganz besonders auf die gemeinsame Zeit "mit meinem lieben Freund Pele bei Cosmos New York" hin.

Newcomer und aufsteigende Größen

Willkommen heißt der Präsident von Bayern München mit persönlichem Glückwunschschreiben auch die Ukraine und die USA, die sich ebenfalls am ersten September-Wochenende als weitere WM-Teilnehmer qualifizieren konnten. Nachdem die Ukraine auf dem Weg zur WM-Endrunde 1998 und 2002 zwei Mal knapp in den Play-offs gescheitert sei, so der frühere Weltklasse-Libero, "sind wir jetzt alle gespannt auf die erste WM-Teilnahme der Ukraine mit ihrem großartigen Weltklasse-Stürmer Andrej Schewtschenko."

Die USA konnte der als Spieler und Trainer je einmal erfolgreiche Weltmeister dagegen schon zur fünften Teilnahme in Folge an einer WM-Endrunde beglückwünschen, worin sich die enorme Entwicklung des nordamerikanischen Fußball dokumentiere. In diesem Zusammenhang bezeichnet Beckenbauer die vier Jahre von 1977 in den USA als Spieler bei Cosmos New York, wobei ihn der "way of life" dieser faszinierenden Metropole nachhaltig geprägt habe, "als eine der wichtigsten Epochen in meinem Leben." Damals habe sich der Profifußball in den USA noch in den Anfängen befunden und sei vor allem von Ausländern beeinflusst worden. Welch beachtliches Niveau er inzwischen aber in erster Linie mit nordamerikanischen Spielern erreicht habe, beweisen unter anderem die hervorragenden Leistungen des US-Teams bei der Fifa WM 2002, "als die deutsche Mannschaft im Viertelfinale nicht zuletzt mit viel Glück und der Weltklasseform ihres Torhüters Oliver Kahn die USA mit 1:0 bezwingen konnte."

© SID

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