Beckenbauer stellt Kurs des Bundestrainers in Frage
„Kaiser“ heizt Stimmung gegen Klinsmann weiter an

Am Montag hatte Franz Beckenbauer den Stein mit seiner drastischen Kritik am Fehlen des Bundestrainers beim WM-Workshop in Düsseldorf so richtig ins Rollen gebracht. Jetzt legt der WM-OK-Chef noch einmal kräftig nach. Kritik kam auch von Saarlands Ministerpräsident Peter Müller, der von Klinsmann forderte, bis zur WM in Deutschland zu bleiben.

HB MÜNCHEN. Erneut kritiserte er die Arbeit des Trainers der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit drastischen Worten: "Am Anfang hat's ja auch sehr gut funktioniert. Er hat ja doch einiges in Bewegung gesetzt", sagte Beckenbauer am Donnerstag in München. "Und ja, aus dem Neuen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Jetzt sind wir wieder da, wo wir vor ein paar Jahren waren. Und die Zeit läuft uns davon." Eine andere Frage sei, ob die Änderungen Klinsmanns richtig und vernünftig gewesen seien.

Nun nahe das Eröffnungsspiel der WM in Deutschland in drei Monaten, sagte Beckenbauer. "Und heute noch zu sprechen, dass wir eigentlich noch in der Entwicklung sind, ja dann hab ich also kein gutes Gefühl", ergänzte Beckenbauer, der selbst als Teamchef die deutsche Fußballmannschaft 1990 zum Weltmeistertitel geführt hatte.

Insbesondere die 1:4-Niederlage gegen Italien zuletzt habe gezeigt, "dass man mit den Großen nach wie vor nicht mithalten kann". Als einzigen positiven Punkt führte er an, dass die WM im eigenen Land stattfinde, und die deutsche Mannschaft habe sich zu Hause immer besser präsentiert als im Ausland.

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