Beim so genannten „Public Viewing“
Innenminister fordern Videoüberwachung bei WM 2006

Bei der Innenministerkonferenz in Karlsruhe ist am Freitag über die Sicherheitsmaßnahmen beim so genannten "Public Viewing" während der WM 2006 diskutiert worden. Gefordert wird unter anderem eine Videoüberwachung.

Großes Kopfzerbrechen bereitet der Politik zur Zeit offenbar die geplante Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) auf Großbildleinwänden, die in über 200 Städten stattfinden soll.

Am Freitag wurde auf der Innenministerkonferenz in Karlsruhe vor allem wegen der jüngsten Ausschreitungen von Hooligans im Osten der Republik über die Sicherheitsmaßnahmen beim so genannten "Public Viewing" diskutiert.

Innenminister fordern Videoüberwachung

"Ich will mich nicht damit abfinden, dass Prügel zum Accessoire von Fußballspielen gehört", erklärte der bayerische Innenminister Günter Beckstein (CSU) im Anschluss an die Konferenz im Karlsruher Kongresszentrum. Deshalb fordern die Innenminister der Länder auch eine Zutrittskontrolle bei den Leinwandübertragungen sowie eine Videoüberwachung der Plätze und verstärkte Polizeipräsenz.

Allerdings wies der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) am Freitag darauf hin, dass Regelungenen in den einzelnen Städten nur sehr individuell gefunden werden können. So sind beispielsweise in Berlin und Frankfurt Übertragungen geplant, bei denen der Zugang nicht kontrolliert werden könne.

"Stadien werden sicher sein"

Keine Probleme sehen die Politiker im Bereich der Stadien. Zwar soll noch ein Verbot von Glas- und PET-Flaschen erwirkt werden und auch andere Wurfgeschosse sollen nicht den Weg ins WM-Stadion finden, insgesamt gehe es aber nur noch um "Details". "Die Stadien werden während der Weltmeisterschaft die sichersten Orte in Deutschland sein", meinte Rech.

© SID

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