Fußball
Bielefeld schießt Mainz an das Tabellenende

Zwei verwandelte Elfmeter von Nebojsa Krupnikovic haben Arminia Bielefeld im Spiel gegen Mainz 05 den ersten Saisonsieg beschert. Nach dem 0:2 (0:2) bei der Arminia ist Mainz nun punkt- und torlos Tabellenletzter.

Die Europacup-Überflieger des FSV Mainz 05 geraten in der Bundesliga immer stärker unter Druck. Drei Tage nach dem viel umjubelten Einzug in die erste Uefa-Cup-Hauptrunde verlor das Team von Trainer Jürgen Klopp bei Arminia Bielefeld durch zwei Elfmeter-Tore von Spielmacher Nebojsa Krupnikovic (23./39.) 0:2 (0:2) und fiel mit null Punkten und null Toren auf den letzten Tabellenplatz zurück. Dagegen sammelten die Ostwestfalen nach einer starken kämpferischen Leistung die ersten Punkte der Saison und verbuchten den ersten Heimsieg seit dem 23. April.

18 332 Zuschauer sahen eine zerfahrene Anfangsphase, in der beide Mannschaften der große Druck deutlich anzumerken war. Die ansonsten harmlosen Gäste setzten durch ihre einzige Chance vor der Pause den ersten Akzent. Michael Thurk traf nach 20 Minuten aus halblinker Position aber nur den Pfosten.

Danach übernahmen die Bielefelder besonders dank ihrer Kreativabteilung mit Krupnikovic und Fatmir Vata das Kommando. Der in der ersten Halbzeit überragende Vata leitete beide Treffer ein. Zunächst wurde er von Mathias Abel elfmeterreif zu Fall gebracht. Krupnikovic verwandelte, obwohl 05-Schlussmann Dimo Wache den Ball noch berührte. Das 2:0 leitete Vata durch eine lange Flanke ein, die Marco Rose völlig unnötig mit der Hand berührte. Diesmal schoss Krupnikovic sicher ein.

In der Pause versuchte Klopp, der dieselbe Anfangself wie beim 2:0 auf Island gegen IB Keflavik aufgeboten hatte, mit zwei Wechseln mehr Schwung ins Spiel zu bringen. Tom Geißler und Christian Demirtas kamen für den gelb-rot-gefährdeten Abel und Christof Babatz. Doch an der Einschätzung von FSV-Präsident Harald Strutz, der in der Halbzeit zu wenig Druchschlagkraft bemängelte, änderte sich auch nach der Pause nichts.

In der 55. Minute forderte Thurk nach einem Zweikampf mit Bernd Korzynietz vergeblich Elfmeter. Acht Minuten später hatten die Gäste allerdings Pech, als Korzynietz den Kopfball von Manuel Friedrich auf der Torlinie abwehrte.

© SID

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