Fußball
Bierhoff attackiert Mayer-Vorfelder

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ist auf Distanz zu Gerhard Mayer-Vorfelder gegangen und will seine Zukunft beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nur noch mit Theo Zwanziger klären.

dpa HAMBURG. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ist auf Distanz zu Gerhard Mayer-Vorfelder gegangen und will seine Zukunft beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nur noch mit Theo Zwanziger klären.

„Ich habe den Eindruck, dass, MV' meine Arbeit beim DFB noch immer nicht verstanden hat. Dabei habe ich ihm doch erst kürzlich ein mehrseitiges Arbeitspapier gegeben, in dem meine Aufgaben genau erklärt werden“, kritisierte Bierhoff DFB-Chef Mayer-Vorfelder in der „Bild am Sonntag“.

Er reagierte damit unwirsch auf jüngste Äußerungen Mayer- Vorfelders über eine mögliche Vertragsverlängerung des 37 Jahre alten Ex-Profis beim DFB. Für ihn sei der Nationalmannschafts-Manager „Teil des Systems Klinsmann“, hatte „MV“ in dieser Woche in einem Interview erklärt. Da könne er keinen einzelnen herausnehmen und seinen Vertrag verlängern, ehe nicht die Zukunft des derzeitigen Bundestrainers Jürgen Klinsmann geklärt sei, ergänzte der DFB-Chef. Er soll sich nach Informationen der Zeitung schon drei Mal über Bierhoff beschwert haben, weil er sich in der Berichterstattung zu schlecht behandelt fühle und der Nationalteam-Manager eine Mitschuld daran trage.

Bierhoff will seine Zukunft nun allein mit dem Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Zwanziger klären, der dem Ex-Nationalspieler eine Ausweitung des Kontraktes schon für dieses Jahr in Aussicht gestellt hatte. „Alles, was für die Zeit nach der WM 2006 bestimmt ist, bespreche ich nur mit Dr. Zwanziger, weil nur er dafür zuständig ist“, sagte Ex-Nationalspieler Bierhoff der Zeitung.

Nach der WM-Endrunde (9. Juni bis 9. Juli 2006) in Deutschland ist die Zeit der Doppelspitze beim Deutschen Fußball-Bund ohnehin vorbei. Dann hört der heute 72 Jahre alte Stuttgarter Mayer-Vorfelder als DFB-Chef auf.

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