Fußball
Blatter will "Confed Cup" und U20-WM trennen

In Zukunft sollen der Confederations Cup und die U20-WM nicht mehr parallel ausgetragen werden. Dafür will sich Fifa-Präsident Sepp Blatter einsetzen. Zudem ermunterte Blatter die Niederlande zu einer WM-Bewerbung.

Am Rande der U20-Weltmeisterschaft in den Niederlanden hat Fifa-Präsident Sepp Blatter den Gastgeber zu einer Bewerbung um die Ausrichtung einer Fußball-WM ermuntert. "Riskieren Sie etwas und ergreifen Sie Ihre Chance", sagte der Schweizer auf einer Pressekonferenz des ausklingenden WM-Turniers für die U20-Junioren" in Amsterdam.

Aufgrund des gültigen Rotations-Prinzips zwischen den Kontinental-Föderationen bei der Gastgeber-Rolle für eine WM-Endrunde könnten die "Oranje" als Europäer nach dem WM-Turnier 2006 in Deutschland allerdings frühestens 2026 als WM-Ausrichter auftreten. Nach 2002 in Südkorea und Japan und Deutschland im nächsten Jahr findet das WM-Turnier 2010 in Südafrika statt. Für 2014 ist bislang Brasilien Südamerikas einziger Kandidat. Danach wären 2018 und 2022 noch Ozeanien sowie der Kontinental-Verband für Nord- und Mittelamerika und die Karibik am Zuge.

Zukünftig Trennung zwischen Konföderationen Pokal und U20-WM

Blatter unterstrich in Amsterdam zudem, dass der Weltverband Fifa anders als in diesem Jahr künftig die Termine für den Konföderationen-Pokal, der am Mittwoch in Frankfurt zu Ende ging, und die am Samstag in den Niederlanden ausklingende "U20"-WM trennen will. "Das ist nicht ideal", meinte Blatter.

© SID

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