Borussia Dortmund
„Es gibt kein Thema Marco Reus und Bayern München“

Deutliche Worte im Transferpoker um Marco Reus: Sein Berater Dirk Hebel dementiert Gespräche mit dem FC Bayern München. Zudem soll es Gerüchten zufolge ein Abkommen zwischen beiden Teams zur Personalie Reus geben.
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DüsseldorfBereits seit Monaten wird über einen Wechsel des BVB-Superstars Marco Reus zum Erzrivalen FC Bayern München spekuliert. Nun hat sich Dirk Hebel, der Berater des derzeit verletzten Dortmunder Mittelfeldmotors, gegenüber dem „Kicker“ mit deutlichen Worten zu diesem Thema geäußert: „Es gibt kein Thema Marco Reus und Bayern München, und es gibt auch keine Gespräche.“

Dieses Statement klingt wesentlich klarer als Marco Reus' eigene Ausführungen auf seiner Facebook-Seite vor einigen Wochen. Und es würde auch zu den Gerüchten über ein angebliches „Gentlemen's Agreement“ zwischen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge passen, über das der „Spiegel“ berichtet.



Demnach sollen sich die beiden am 13. Dezember 2013 am Rande der Auslosung zum Achtelfinale der Champions League in Nyon per Handschlag darauf verständigt haben, dass Dortmund seinen Torjäger Robert Lewandowski nicht für eine hohe Ablöse an Real Madrid verkauft. Im Gegenzug sollen die Bayern zugesichert haben, nicht um Marco Reus zu werben.

„Es gab ein Gespräch zwischen uns in Nyon, das ist korrekt. Aber ich werde es nicht weiter kommentieren“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dem „Spiegel“ (Montag). Rummenigge dementierte eine Absprache. In dem Gespräch sei es gar nicht um Reus gegangen, behauptet der Vorstandschef des FC Bayern.

Rummenigge selbst war es, der die vertraglich festgesetzte Ablösesumme von 25 Millionen für Marco Reus öffentlich gemacht und so für eine Eiszeit zwischen den beiden Teams gesorgt hatte. Sollte es tatsächlich eine Absprache gegeben haben, wäre der Ärger der Dortmunder verständlich gewesen.

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