Borussia Dortmund
Klopp hat gute Laune, Watzke will Blut sehen

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke heizt seinen Profis nun ordentlich ein. Er fordert Punkte in der Bundesliga, egal wie. Trainer Jürgen Klopp scherzt dagegen wie eh und je. Die Champions League betrachtet er als „Urlaub“.
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Für die Profis von Borussia Dortmund ist die Schonzeit abgelaufen. Mit dem erneuten Sturz auf einen Abstiegsplatz ging die Geduld der Dortmunder Vereinsführung zu Ende. Vor dem Duell heute (20.45 Uhr/Sky) in der Champions League beim FC Arsenal herrscht Reizklima.

Die Standpauke von Hans-Joachim Watzke für das Team sowohl bei der Mitglieder- als auch bei der Aktionärsversammlung des Revierclubs am Sonntag blieb auch in London das vorherrschende Gesprächsthema. Die deutlichen Worte wurden von der Mannschaft positiv aufgenommen. Innenverteidiger Neven Subotic sprach von „akzeptabler Kritik“.

Bei allem Stolz über die positive finanzielle Entwicklung nahm sich der Geschäftsführer die Spieler zur Brust: „All die schönen Erlebnisse der vorigen Jahre dürfen für euch kein Schutzschild sein.“ Über die anstehende Aufgabe in der Königsklasse verlor Watzke wohlweislich kein Wort.

Sein Hauptaugenmerk liegt spätestens nach dem verschenkten Sieg am Samstag beim 2:2 in Paderborn auf der Bundesliga: „Nur über die Spiele in Frankfurt, in Bremen und bei Hertha BSC kommen wir wieder in die Spur. Wenn du auf Platz 16 stehst, dann heißt es: Blut, Schweiß und Tränen. Das ist der Weg der nächsten Wochen.“

Dagegen hat Trainer Jürgen Klopp seine gute Laune noch immer nicht verloren. Bei der Pressekonferenz in London scherzte er wie gewohnt mit den englischen Journalisten, als er versuchte, eine deutsche Lieblingsweisheit (und Floskel) ins Englische zu übertragen.

Auf die Frage, wie das große Verletzungspech zustande kommt, antwortet Klopp mit „One comes to the other“ – zu deutsch: Eins kommt zum anderen. Eine Mitschuld durch seine Trainingsgestaltung lehnte er ab. Angesichts der bisher katastrophalen Bundesligasaison begründete Klopp seine dennoch gute Laune scherzhaft: „Ich fühle mich wie im Urlaub. Ist ja nur Champions League.“

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