Brasilien noch unentschlossen
WM-Teilnehmer besichtigen Quartiere

Am Samstagmorgen nach der WM-Auslosung in Leipzig machen sich die meisten der 32 Teilnehmer-Länder auf und besichtigen ihre WM-Unterkünfte. Gastgeber Deutschland schlägt sein Lager in Berlin/Grunewald auf.

Unmittelbar nach der Vorrunden-Auslosung der WM 2006 beginnt für die 32 Verbände wieder der Arbeitsalltag. Schon am Samstag machen sich die Delegationen auf die Reise, um ihre voraussichtlichen oder schon fest gebuchten Weltmeisterschafts-Quartiere in Deutschland in Augenschein zu nehmen. Rund die Hälfte der 32 WM-Starter war schon bis Freitag fündig geworden bzw. hatte sich beim Weltverband Fifa mit ihren Quartieranträgen gemeldet.

Gastgeber Deutschland hatte sich schon vor Monaten festgelegt, schlägt sein Stammdomizil in Berlin auf und setzt auf den "Geist von Grunewald", um bei der Endrunde in einem halben Jahr nach dem Titel zu greifen. Die Asse des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) residieren im mondänen Schlosshotel, einer Fünf-Sterne-Nobelherberge im noblen Stadtteil Grunewald.

"Wir haben in Berlin das Optimale gefunden. Wir wollen uns nicht irgendwo außerhalb einigeln. Wir wollen mittendrin sein im Fußballfieber", begründete Nationalmannschafts-Teammanager Oliver Bierhoff die Entscheidung der sportlichen Leitung um Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Ursprünglich sollte der dreimalige Welt- und Europameister im Schlosshotel Lerbach bei Leverkusen wohnen.

Offen ist dagegen weiterhin, wo der fünfmalige WM-Champion und Titelverteidiger Brasilien während der Endrunde wohnen wird. Caustrop-Rauxel wurde hoch gehandelt, zuletzt kam Mainz ins Gespräch, aber auch Berlin könnte eine Möglichkeit sein. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich der brasilianische Verband eine positive Entscheidung in der WM-Quartierfrage zudem mit einer Extra-Prämie versüßen lassen möchte.

Angesichts der kurzen Wege in Deutschland und der Tatsache, dass jede Mannschaft ihre Vorrundenspiele in drei verschiedenen Stadien austragen muss, geht das Organisationskomitee der WM derzeit davon aus, dass sich jedes Team ein Basislager wählt und von dort aus zu den einzelnen Spielen anreist. Das OK garantiert, dass die längste Anreise von einem Hotel bis zu einem Spielort maximal zwei Stunden dauert.

© SID

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