Fußball
Bremen schlägt BVB dank Micoud mit 3:2

Am fünften Bundesliga-Spieltag hat Werder Bremen einen 3:2-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund gefeiert. Johan Micoud erzielte in der 78. Minute den Bremer Siegtreffer. Werder bleibt damit Tabellenzweiter.

Werder Bremen bleibt in der Bundesliga dem Spitzenreiter Bayern München auf den Fersen. Die Hanseaten besiegten am fünften Spieltag Borussia Dortmund 3:2 (1:1) und liegen mit zwei Punkten Rückstand auf den Rekordmeister weiter auf Platz zwei. Für die Westfalen war es die erste Auswärtsniederlage seit dem 19. Februar (0:5 bei Bayern München). Den Bremer Siegtreffer erzielte Johan Micoud in der 78. Minute.

Die Westfalen erwischten vor 40 840 Zuschauern im Weserstadion den besseren Start und gingen schon nach acht Minuten durch Ebi Smolarek nicht unverdient in Führung. Die Norddeutschen brauchten fast eine halbe Stunde, um sich von diesem Rückstand zu erholen. Für den Ausgleich sorgte Nationalspieler Miroslav Klose mit seinem sechsten Saisontor in der 37. Minute aus kurzer Distanz.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich der Druck auf das BVB-Tor, folgerichtig gelang Ivan Klasnic mit einem sehenswerten Heber in der 54. Minute die erste Führung für die Werderaner, es war der fünfte Saisontreffer des Kroaten. In der 69. Minute war es erneut Smolarek, der einen Fangfehler von Bremens Torhüter Andreas Reinke nutzte und zum 2:2 einschießen konnte.

Drei Tage nach der 0:2-Auftaktniederlage in der Champions League gegen den spanischen Meister FC Barcelona gingen die Gastgeber erneut zu fahrlässig mit ihren Torgelegenheiten um. Insbesondere in der ersten Halbzeit verpassten die Bremer mehrfach glasklare Torchancen und damit auch die Gelegenheit, die sehenswerte Partie schon früher zu ihren Gunsten zu entscheiden. So scheiterte Nationalspieler Torsten Frings in der elften und 25. Minute freistehend an BVB-Keeper Roman Weidenfeller, in der 23. Minute verzog Micoud knapp.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Bremer weiter, waren jedoch nicht mehr so zwingend wie in den ersten 45 Minuten. Die Dortmunder, die sich zwischenzeitlich sogar Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen konnten, bauten in der Schlussphase stark ab und waren fast nur noch in der Defensive zu finden. Auch die Einwechslung des lange wegen einer Darmerkrankung ausgefallenen Jan Koller brachte für die Mannschaft von Trainer Bert van Marwijk keine entscheidende Entlastung.

© SID

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