Buchvorstellung: „Ballack – sein Weg“
James Bond aus Karl-Marx-Stadt

Zwei Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft wird Michael Ballack schon mal gefeiert - in einem Buch.

MÜNCHEN. Er könnte für Unterwäsche Werbung machen. Oder sich in das Casting einschleichen, wenn mal wieder ein neuer James Bond gesucht wird. Michael Ballack hat Modelqualitäten, und in London wird er vielleicht auch bald wohnen.

Nun ist er auch noch Thema eines Buches geworden. "Ballack - sein Weg" heißt das Opus, das zwei Monate vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft palettenweise in die Verkaufsräume geschoben wird. Die "Stern"-Autoren Rüdiger Barth und Bernd Volland haben den Fußballer ein halbes Jahr lang begleitet. Herausgekommen ist das Porträt eines Mannes, der in diesem Sommer mit einer erfolgreichen WM zum Weltstar aufsteigen kann - oder zum Buhmann, wenn das Projekt scheitert.

Kontrolliert geht man in die Offensive, hat sein Entdecker Otto Rehhagel immer gepredigt. Das gilt auf dem Platz und für die Medien allemal. Michael Ballack gehört zu jenen ostdeutschen Ausnahmetalenten, die sich unter völlig veränderten Voraussetzungen nach der Wende im Westen behaupten mussten.

Die Schwimmerin Franziska van Almsick und der Radrennfahrer Jan Ullrich wären fast daran zerbrochen. Ballack weiß das und misstraut der Öffentlichkeit. Ein paar Fotos mit seiner Freundin Simone am Starnberger See - das muss reichen, um die Neugier auf sein Privatleben zu stillen. Immerhin erfährt der interessierte Leser, dass Otto Rehhagel die Partnerin für Herrn Ballack ausgesucht hat.

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