Bund und DFB ziehen positives Fazit
Deutschland nach WM 2006 auf der Gewinnerseite

Fünf Monate nach Ende der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land haben die Bundesregierung und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein äußerst positives Fazit gezogen. "Italien hat sportlich die WM gewonnen, aber Deutschland ist auf vielfältige Weise der Gewinner", sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble nach der Verabschiedung des offiziellen Abschlussberichtes zur WM 2006 durch das Bundeskabinett.

Im Beisein von Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), zog Schäuble mit zeitlichem Abstand ein positives Fazit: "Wir haben in den vergangenen Monaten die Effekte und Wirkungen der WM analysiert und sind zu positiven Ergebnissen gelangt." Der CDU-Politiker wies darauf hin, dass Deutschland in der Außendarstellung enorm gewonnen habe. "Früher war von Service-Wüste die Rede, plötzlich hat man gesehen, wie freundlich Deutschland sein kann."

50 000 neue Arbeitsplätze durch WM

Das Großereignis habe, so der Minister, enorme ökonomische Impulse im Lande ausgelöst. Durch die WM seien 50 000 neue Arbeitsplätze entstanden. Der Fußball-Weltverband Fifa habe den deutschen Finanzbehörden aus zu versteuernden Spielerprämien 7,2 Mill. Euro überwiesen. Das WM-OK habe zwischen 55 und 60 Mill. Euro an den Fiskus abgeführt. Dazu kämen rund 40 Mill. Euro aus den Mehrwertsteuererträgen des Ticketverkaufs.

In der Infrastruktur haben sich die enormen Investitionen bezahlt gemacht. Das Ziel, die Hälfte aller WM-Besucher mit der Bahn zu transportieren, sei übertroffen worden. Die Bahn habe 15 Mill. Reisende zur WM verzeichnet. Bundesweit seien 31 Prozent mehr Hotel-Besucher gezählt als im Vorjahr. "Und 90 Prozent der Gäste", so der Minister, "haben gesagt, dass sie uns wieder besuchen wollen."

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