Bundesliga
Abstiegskandidaten blamieren sich

Auch am zweiten Abend des 30. Spieltags sind abstiegsgefährdete Vereine in der Bundesliga angetreten. Sie konnten von den Niederlagen der Konkurrenten nicht profitieren, sondern blamierten sich - mit einer Ausnahme.
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DüsseldorfDer desolate Hamburger SV hat kein Kapital aus den Niederlagen der Konkurrenten im Abstiegskampf geschlagen und muss nach einer indiskutablen Abwehrleistung mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Der noch nie abgestiegene Bundesliga-Dino unterlag am 30. Spieltag 0:4 (0:2) bei 1899 Hoffenheim. Damit haben die Hanseaten nach wie vor nur zwei Punkte Vorsprung auf den 1.FC Köln, der derzeit den Relegationsplatz belegt.

Jannik Vestergaard (17.), Sejad Salihovic per Foulelfmeter (25.), Fabian Johnson (51.) und Sven Schipplock (59.) trafen gegen den HSV, der noch nie bei den Hoffenheimern gewinnen konnte. Dagegen feierten die Kraichgauer, die weiter auf eine Teilnahme an der Europa League hoffen dürfen, den ersten Heimsieg nach neun vergeblichen Anläufen.

Der 1. FC Nürnberg hat sich einem drohenden Abstieg weitgehend entzogen. Gegen Champions-League-Anwärter Schalke 04 zaubert die Franken und machten einen großen Schritt aus dem Bundesliga-Tabellenkeller. Nach fünf Spielen ohne Sieg boten die Franken am Mittwoch beim 4:1 (3:0) gegen den auf der ganzen Linie enttäuschenden Tabellendritten eine starke Leistung. In dieser Form haben die Nürnberger nichts mit dem Abstieg zu tun.

Hanno Balitsch (25. Minute), Timmy Simons per Foulelfmeter (37.) und der überragende Daniel Didavi (45./87.) mit zwei Toren sorgten für den teilweise wie entfesselt aufspielenden „Club“ für klare Verhältnisse. „Das Wichtigste war, dass wir richtig gezeigt haben, was wir können“, meinte Didavi. „Das lief heute perfekt.“ Mehr als der Ehrentreffer durch Lewis Holtby (85.) gelang den Gästen nicht.

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