Bundesliga am Freitag
BVB will unter Flutlicht gegen 96 punkten

Bert van Marwijk trauert noch immer den Punkten vom vergangenen Wochenende hinterher. Darum nimmt der Trainer von Borussia Dortmund seine Profis vor dem heutigen Freitagspiel des sechsten Bundesliga-Spieltages gegen Hannover 96 in die Pflicht. "Beim 1:0 gegen Hamburg habe ich Biss, Wille und Gier gespürt. Die richtige Überzeugung, das Spiel zu drehen, hat mir dagegen in Mönchengladbach gefehlt", kritisierte der Niederländer in Erinnerung an das 0:1 eine Woche zuvor.

Mannschaft "zu lieb"

Der zweiten Saisonniederlage unter Flutlicht soll nun im dritten Anlauf der überzeugende Sieg und der Anschluss an die oberen Tabellenregionen folgen. Der 54-Jährige hofft dabei auf Impulse aus der Mannschaft, die ihm "zu lieb" ist. Mit Wohlwollen beobachtete van Marwijk, dass es im Training nach den jüngsten Kritiken ein wenig rauer zuging. "Wir sind insgesamt auf einem guten Weg, aber die Mannschaft kann und muss sich steigern."

Hannover scheint auch in Anbetracht der weiterhin fehlenden Leistungsträger Sebastian Kehl (Aufbautraining), Christoph Metzelder (Meniskus-OP) und Neuzugang Nelson Valdez (Faserriss in der Wade) der richtige Gegner zur richtigen Zeit zu sein. In bislang 15 Heimspielen gegen die Niedersachsen, die zugleich Gegner in der zweiten Runde des DFB-Pokals (24./25. Oktober) sind, gab es in der Bundesliga nur zwei Niederlagen - zuletzt 0:2 in der vergangenen Saison.

Hecking mit 96 noch ungeschlagen

Die Gäste wollen auch im dritten Spiel unter dem neuen Coach Dieter Hecking ungeschlagen blieben. "Bei allem Respekt, wir können und wollen in Dortmund etwas holen", erklärte der ehemalige Aachener, der seiner Mannschaft einen klaren Aufwärtstrend attestiert. Alle drei Treffer seit Heckings Amtsantritt als Nachfolger von Peter Neururer erzielte Thomas Brdaric. Der Ex-Nationalspieler zeigte sich in jüngster Vergangenheit auch gegen den BVB stets treffsicher und erzielte schon vier Tore gegen Schwarz-Gelb.

Im Blickpunkt der Partie stehen auch die beiden Torhüter Roman Weidenfeller und Robert Enke. Im Rennen um den Platz als dritter Torwart in der Nationalmannschaft hat Enke allerdings derzeit die besseren Karten. Bundestrainer Joachim Löw nominierte den Hannoveraner für das Länderspiel gegen Georgien (7. Oktober) und das WM-Qualifikationsspiel in der Slowakei (11. Oktober).

© SID

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