Bundesliga am Freitag
Mainz will Nürnberg Feuer machen

Der Bundesliga-Zweite Mainz 05 will durch einen Sieg gegen den 1. FC Nürnberg wieder näher an den mit sieben Punkten enteilten Spitzenreiter Borussia Dortmund heranrücken.

Der vorhergesagte Schnee soll nach dem Willen von Thomas Tuchel dem Feuer auf dem Platz weichen. "Die Witterung wird ungemütlich. Aber wir wollen unseren Zuschauern ein Spektakel bieten", sagte der Trainer des FSV Mainz 05 vor dem 150. Bundesliga-Spiel der Rheinhessen heute Abend gegen den 1. FC Nürnberg (20.30 Uhr/Sky und Liga total!). Nach drei Heimpleiten in Folge peilt der Tabellenzweite wieder einen Sieg im heimischen Stadion an, um den Rückstand von sieben Punkten auf Spitzenreiter Borussia Dortmund zu verkleinern.

"Die Basis dafür muss unser Auftreten beim Sieg in Gladbach sein. Diese Überzeugung, dieser Spirit war für uns ein total positives Signal. Dort haben wir viele Verhaltensweisen gezeigt, die uns in dieser Saison stark gemacht haben", erklärte Tuchel und verwies auf die Leistung beim 3:2 bei Borussia Mönchengladbach. Durch den Erfolg am vergangenen Samstag hatten die Mainzer ihre drei Punktspiele andauernde Niederlagenserie beendet.

Stammkeeper Heinz Müller wieder fit

"Eine Formdelle im Leistungssport ist nicht ungewöhnlich. Aber der Sieg hat uns ein gutes Gefühl gegeben und uns wieder gezeigt, dass das Potenzial in der Mannschaft grundsätzlich da ist. Wir haben aber ohnehin nie an uns gezweifelt", sagte Tuchel, der auf Innenverteidiger Bo Svensson (Knieverletzung) verzichten muss. Dagegen kann der Coach wieder auf den zuletzt angeschlagenen Torwart Christian Wetklo zurückgreifen. Da auch Stammkeeper Heinz Müller wieder fit, steht Tuchel vor einer schwierigen Entscheidung.

"Wir haben im Kader immer Härtefälle. Nun gehört auch ein Torwart dazu. Meine Entscheidung ist grundsätzlich gefallen, aber ich werde sie nicht der Öffentlichkeit, sondern den Betroffenen mitteilen", erklärte der Trainer, der trotz der zurückliegen 286 Minuten ohne Heimspiel-Tor und den jüngsten atmosphärischen Störungen zwischen Mannschaft und Fans von einer "positiven Stimmung"überzeugt ist.

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