Bundesliga-Auftaktmatch
Bayern starten Peps Meister-Mission mit Sieg gegen Gladbach

Vor dem Spiel des Rekordmeisters aus München wurde oft nur über die Höhe des Sieges gegen Mönchengladbach diskutiert. Doch die Fohlen präsentierten sich viel besser als erwartet und sorgten so für ein offenes Spiel.
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MünchenDer FC Bayern siegt auch unter Pep Guardiola weiter - die furchteinflößende Dominanz des Triple-Triumphators hat der Titelverteidiger zum Start in die neue Saison aber noch nicht versprüht. In seinem ersten Bundesliga-Spiel fieberte der spanische Star-Fußballcoach wild gestikulierend am Spielfeldrand beim 3:1 (2:1) am Freitagabend gegen Borussia Mönchengladbach mit. Am Ende durfte sich Guardiola über den verdienten Auftakterfolg freuen. Arjen Robben (12. Minute), Mario Mandzukic (16.) und David Alaba (69./Handelfmeter) sorgten vor 71 000 Zuschauern für den Heimsieg. Das einzige Tor der phasenweise munter mitspielenden Gladbacher hatte ausgerechnet der ehemalige Borusse Dante per Eigentor (40.) erzielt.

Um 20.39 Uhr pfiff Schiedsrichter Tobias Welz die Partie und die 51. Saison an: 69 Tage nach dem Triple-Triumph war es auch das Startsignal für die Mission Titelverteidigung der Bayern. In Bundesligaspiel eins für Guardiola musste der einstige Barca-Coach aber gleich auf seinen Wunschspieler Thiago Alcántara wegen eines fiebrigen Infekts verzichten. Zudem ließ der Spanier auch Landsmann Javier Martínez zunächst nicht ran. Der Europameister hat noch Trainingsrückstand.

Also übernahm Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute die alleinige „Sechser“-Rolle in seinem 300. Meisterschaftsmatch. Er war es auch, der blitzschnell nach einem schlechten Abschlag von Auswahlkollege Marc-Andre ter Stegen den Ball auf Franck Ribéry legte und damit das erste Saisontor der Bundesligarunde und auch für Guardiola beruhigende 1:0 einleitete. Den Pass, mit dem Ribéry eine weitere Empfehlung so seiner möglichen Wahl zum Fußballer Europas abgab, leitete Robben mit einer kurzen Ballberührung vorbei am verdutzten ter Stegen ins Tor.

Nach dem Geniestreich des französisch-niederländischen Duos gönnte sich Guardiola erstmal einen Schluck aus der Wasserflasche. Bis dahin hatten ihn seine Schützlinge auf Trab gehalten. Gegen die gut sortierten Gladbacher fand die Bayern-Truppe zunächst kein Konzept. Statt schnellem Kurzpassspiel in die Spitze, schlugen die Hausherren immer wieder lange Bälle nach vorn - fast ohne Wirkung.

Die Borussen zeigten sich von ihrem Pokal-Aus gegen Drittligist SV Darmstadt 98 bestens erholt. Vor allem die Neuzugänge Raffael (17. und 24.) und Max Kruse beschäftigten (30.) die Viererkette der Bayern mit Kapitän Philip Lahm, Jerome Boateng, den Ex-Borussen Dante und David Alaba und Nationalkeeper Manuel Neuer. Selbst das zweite Gegentor 240 Sekunden nach dem 0:1 ließ die Mannschaft von Trainer Lucien Favre nicht verzweifeln.

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Gladbach schenkt den Bayern zwei Elfmeter

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  • Auffällig häufig wehren die Hoeneß-Jünger Kritik an den Machenschaften (kriminelle, wie wir ja nun wissen!) und der geistigen Haltung der Bayern-Bosse als puren Neid-Reflex ab. Das sind schon recht einfältige Argumentationsversuche. Man stelle sich vor, man halte einem Dieb seine unethische und unsoziale Haltung vor und der verteidigt sich damit, man wäre ja nur neidisch auf sein (erstohlenes) Geld... Oder ein Vergewaltiger - man wäre ja nur neidisch auf seine vielen Frauen...

    Diese Art der Argumentation sind plumpe Abwehrversuche, die auf die eigentlichen Vorwürfe nicht eingehen. Deshalb sind solchen plumpen KO-Argumente auch für diejenigen besonders geeignet, deren intellektuelle Ausstattung nicht ausreicht, sich dialektisch zu äußern...

  • "Offensichtlich reicht es nicht mal zu einer Rolex." Woher willst du das wissen, kleiner Mann? ...Lol...

    Im übrigen ändert dein Geblöke wenig an den Tatsachen: Wer zig Millionen auf dem Konto hat und dann Uhren im sechsstelligen Wert wiederholt zu schmuggeln versucht (straffällig wird und damit seinen "Namen" riskiert), und sich dann auch noch erwischen lässt, der muss einfach blöd und einfälltig sein... Daran kann es doch wirklich keinen Zweifel geben! Und durch überragenden Intellekt zeichnet sich Rummenigge ja auch nicht aus, sobald er den Mund aufmacht...

  • Wer Rummenigge als zu blöd darstellt sollte sich selbst mal den Spiegel vorhalten und sich fragen wer der blöde ist. Man muss erst mal eine bessere Karriere hinlegen. Aber offensichtlich reicht es nicht mal zu einer Rolex. In Deutschland merke ich immer häufiger, wie der Neid das Gehirn der Leute frisst. Gruß Marco

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