Bundesliga-Bilanz
Halbzeit für die „Unfähigkeit der anderen Vereine“

Die Weltmeister aus Bayern beweisen auch in der Bundesliga ihre Klasse. Doch dahinter gibt es jede Menge Überraschungen. Über Frühstarter, Überflieger, einen super Einkauf und die große Enttäuschung der Hinrunde.
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DüsseldorfDie ersten 17 Spieltage der Bundesliga-Saison 2014/15 sind Geschichte. Die Teams gehen in die Winterpause. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen. Wer waren die Überraschungen der Hinrunde? Wer die Enttäuschungen? Eins vorweg: Nicht alle haben ihren Urlaub verdient. Doch dazu mehr weiter unten. Beginnen wir mit den Frühstartern der Hinrunde.

Zu Beginn der Saison sah es so aus, als würde der Gewinn der Weltmeisterschaft vor allem dem FC Bayern nicht gut tun. Gleich mehrere Spieler kamen mit langwierigen Verletzungen aus Brasilien zurück, allen voran Bastian Schweinsteiger, der erst jüngst wieder Stück für Stück auf den Platz zurückgekehrt ist (und im letzten Spiel gegen Mainz ein wunderschönes Freistoßtor erzielte).

Statt Bayern war es Bayer, die wie aus der Kanone geschossen in die Saison starten und an den ersten drei Spieltagen die Tabellenführung übernahmen. Neu-Trainer Roger Schmidt führte in Leverkusen den Donnerstart ein, von der ersten Sekunde an begannen seine Spieler mit hohem Pressing und einem laufintensiven Spiel, das man so zuvor selten gesehen hat.

Der erste Lohn: Das erste Bundesliga-Tor erzielte Karim Bellarabi nach handgestoppten neun Sekunden. Das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte, und das auch noch in Dortmund. Die weiteren Spiele des BVB relativierten diesen Erfolg zwar, aber dazu kommen wir lieber etwas später.

Danach forderte das ultra-offensive und dadurch aber auch risikohafte Spiel seinen Tribut, die Werkself stolperte in eine mehrere Wochen andauernde Krise. Nach einem leichten Aufwärtstrend überwintert Bayer nun aber auf einem guten dritten Platz und hat die Champions League weiter im Blick.

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