Bundesliga-Rechte
Arena verspricht sinkende Fußball-Preise

Nach der Entscheidung gegen Premiere und für die Unity-Media-Tochter Arena fragen sich die Fußball-Fans vor allem eines: Wie kann ich in Zukunft Live-Spiele empfangen? Details nennt der neue Rechteinhaber noch nicht, doch es verspricht: Sorgen, von den Bundesliga-Bildern künftig ausgeschlossen zu bleiben, muss sich niemand machen.

HB FRANKFURT. Neben der ARD, die den Zuschlag für die Fernsehrechte an der Fußball-Bundesliga für die kommenden drei Jahre erhalten hat, hat sich die bei den Pay-TV-Rechten das Unternehmen Arena gegen den Konkurrenten Premiere durchgesetzt und darf künftig die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga zeigen.

Für viele ist das Unternehmen allerdings noch ein unbeschriebenes Blatt. Kein Wunder, schließlich wurde die Arena Sport Rechte und Marketing GmbH, wie das Unternehmen vollständig heißt, erst im Oktober 2005 gegründet. Es handelt sich dabei um eine 100-prozentige Tochter des Kölner Kabelnetzbetreibers Unity Media. Bislang versorgt das Unternehmen über die Kabelfirmen ish, iesy und Tele Columbus nach eigenen Angaben sieben Millionen Haushalte in Deutschland.



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Sorgen, von der Bundesliga-Berichterstattung künftig ausgeschlossen zu bleiben, muss sich nach Angaben von Unity Media dennoch niemand machen. Zunächst einmal gelte es Ruhe zu bewahren, erklärte ein Sprecher. „Alle, die Fußball-Pay-TV sehen wollen, werden auch in Zukunft die Möglichkeit haben.“

Und die Preise sollen dem Unternehmen zufolge sogar sinken. „Das Bundesliga-Angebot mit den Live-Spielen der 1. und 2. Bundesliga wird es künftig zu einem deutlich günstigeren Preis im TV geben“, kündigte Arena in einer Pressemitteilung an. Nach Angaben des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga, Christian Seifert, will Arena ein Pay-TV-Angebot von maximal 20 Euro pro Monat auf den Markt bringen.

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