Bundesliga-„Super-Sonntag“
Top-Duell in Mainz, Verfolgertreffen in Hoffenheim

„Super-Sonntag“ in der Bundesliga: Spitzenreiter Mainz 05 empfängt heute den Tabellenzweiten Borussia Dortmund mit Ex-Trainer Jürgen Klopp, Hannover 96 reist zu 1899 Hoffenheim. Vor allem das Top-Duell Tabellenerster gegen Tabellenzweiten in Mainz hat besondere Brisanz.

Keine Rücksicht auf Gefühle: Wenn Tabellenführer FSV Mainz im Spitzenspiel der Bundesliga heute (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) den direkten Verfolger Borussia Dortmund mit Ex-Trainer Jürgen Klopp empfängt, werden alte Freundschaften für 90 Minuten auf Eis gelegt. "Wir schätzen Jürgen und werden das auch nach dem Spiel tun, aber während der Partie geht es nur um den Erfolg von Mainz", sagte FSV-Manager Christian Heidel. Klopp erklärte vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: "Meine Emotionen tun nichts zur Sache, wir wollen die drei Punkte."

Mit einem Sieg kann Mainz den Vorsprung gegenüber Dortmund auf fünf Punkte ausbauen. Der BVB will mit einem Erfolg die Tabellenführung zurückerobern und könnte sich mit dem fünften Auswärtssieg nach Saisonbeginn einen Eintrag in die Geschichtsbücher sichern. Für beide Klubs geht es zudem darum, die jeweilige Schmach im DFB-Pokal am vergangenen Mittwoch vergessen zu machen.

Für Heidel lastet der "größere Druck" auf der Borussia. "Wenn wir verlieren, hängen wir dem BVB noch immer im Nacken. Umgekehrt wären wir fünf Punkte weg", sagte Heidel, der dem 1:2 in der zweiten Cup-Runde beim Zweitligisten Alemannia Aachen auch etwas Gutes abgewinnt: "Vielleicht führt der kleine Dämpfer ja dazu, dass nun alle noch mal ein paar PS mehr draufpacken."

"Jürgen hat in Mainz eine Ära geprägt"

Für FSV-Trainer Thomas Tuchel ist die Pokal-Pleite ohnehin abgehakt. "Wir haben die Niederlage wie gewohnt analysiert und dabei auch eigene Fehler im Trainer-Team angesprochen", sagte Tuchel, der sich zu den Vergleichen mit seinem Vorgänger Klopp nicht mehr großäußern wollte: "Jürgen hat in Mainz eine Ära geprägt. Mein Wunsch ist es, das auch zu schaffen - aber auf meine Art."

Tuchel, der einem Teil der Mannschaft zwei Tage trainingsfrei gab, kann bis auf den langzeitverletzten Stammtorhüter Heinz Müller aus dem Vollen schöpfen. "Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und gewinnen", sagte Tuchel und fügte hinzu: "Ich habe ein gutes Gefühl."

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