Bundesliga-Topspiel
Bayern bezwingen BVB im Kampfspiel

Lange sah es nach dem erhofften Erfolgserlebnis für den BVB in München aus, doch am Ende war der Druck der Bayern einfach zu hoch. Lewandowski und Robben drehten das Spiel. Der BVB steht nun auf einem Abstiegsplatz.
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MünchenDer FC Bayern hat sich bei seinem Alleingang durch die Fußball-Bundesliga auch von Borussia Dortmund nicht stoppen lassen. Robert Lewandowski (72. Minute) und Arjen Robben (86./Foulelfmeter) wendeten am Samstag beim 2:1 (0:1) gegen den nur eine Halbzeit ebenbürtigen BVB die Partie zu einem verdienten Sieg des Fußball-Rekordmeisters. Marco Reus (31.) hatte die Borussia in Führung gebracht.

Die Bayern führen die Eliteklasse nach zehn Spieltagen weiter unangefochten an, die Dortmunder stecken auf dem drittletzten Tabellenrang fest. Im Duell der deutschen Branchengrößen sorgten die Münchner nach vier Bundesliga-Heimspielen gegen den BVB wieder für einen Sieg. Für die Dortmunder war es die fünfte Niederlage in der Bundesliga nacheinander.

Der in mehr als 200 Länder übertragene Liga-Klassiker entwickelte sich vom Anpfiff weg zu einer höchst attraktiven Partie. Die 71.000 Zuschauer in der wie gewohnt ausverkauften Arena, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff, konnten gute Torchancen und feine Spielzüge en masse bestaunen.

Von einem markanten Qualitätsunterschied angesichts von bislang 14 Punkten Abstand in der Tabelle war in der ersten Halbzeit nichts zu sehen. Nach der Pause war der FCB allerdings klar überlegen. Dortmund versuchte, sich zum Auswärtspunkt zu zittern, und durfte sich lange bei Torwart Roman Weidenfeller bedanken, dass die Partie offen gestaltet werden konnte.

Die Münchner versuchten über die bekannten sicheren Ballstafetten in aussichtsreiche Schussposition zu kommen. Der BVB, der sein strahlendes Champions-League-Gesicht zeigte und nicht so enttäuschend wie bei den jüngsten vier Liga-Niederlagen auftrat, strebte mit schnellen Pässen dem Tor von Manuel Neuer entgegen.

Acht Weltmeister standen in den Startformationen - und der WM-Kapitän war an der ersten großen Möglichkeit der Münchener beteiligt. Philipp Lahm legte nach Zuspiel von Arjen Robben mit der Hacke zurück auf den Niederländer. Robbens Schuss lenkte Weidenfeller an die Latte und zur Ecke. Fast im Gegenzug touchierte ein Distanzschuss von Henrich Mchitarjan den Außenpfosten.

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Am Ende war der Bayern-Druck zu hoch

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