Bundesliga-Vorschau
Noch zwei Pleiten bis zur nächsten HSV-Krise

Hört denn dieses Chaos nie auf? Nach nur drei Spieltagen hat der Hamburger SV schon wieder einen neuen Trainer. Und nun müssen die armen Hamburger gegen die reichen Bayern ran. Nicht die einzige brisante Paarung.
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Der Bundesliga-Dino HSV ist miserabel in die Bundesliga gestartet. Die Entlassung von Cheftrainer Mirko Slomka hat daher niemand überrascht. Zwar hatte er den Klub in der abgelaufenen Saison noch so gerade vor dem Abstieg bewahrt.

Doch der schwache Start mit einer konzeptlos und konfus agierenden Mannschaft wog am Ende doch zu schwer. Damit ist Mirko Slomka in nur vier Jahren der zehnte Trainer, der in Hamburg vorzeitig die Koffer packen musste.

Unter den Geschassten waren so prominente Schwergewichte wie Bert van Marwijk, der immerhin Vizeweltmeister mit den Niederlanden war. Oder Armin Veh, der Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart war und nun dort wieder arbeitet.

Ein Nachfolger, der diese Truppe in den Griff bekommt, könnte also eigentlich nur einer vom Kaliber eines Thomas Tuchel sein. Doch der Ex-Mainzer-Trainer nimmt ja eine Auszeit und würde wohl eine Ablöse kosten. Oder vielleicht Huub Stevens, der den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahrte.

Oder wenigstens Felix Magath, ein HSV-Urgestein. Nur leider ist der in England derzeit ziemlich erfolglos. Doch weit gefehlt: Der neue Mann, den Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer am Dienstag der überraschten Öffentlichkeit präsentierte, heißt: Josef Zinnbauer.

Bisher nur Insidern bekannt, verantwortete er die zweite Mannschaft des HSV, die mit acht Siegen zum Saisonstart an die Tabellenspitze der Regionalliga Nord stürmte. Aber: Die Regionalliga ist vier Klassen unter der Bundesliga.

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