Bundesminister des Inneren
Schäuble sieht Sicherheit gewährleistet

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble macht sich keine Sorgen, dass es während der WM in Deutschland zu Sicherheitsproblemen kommen könnte. "Ich habe keine schlaflosen Nächte", erklärte der CDU-Politiker.

Was die Sicherheit während der WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) angeht, ist Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble die Ruhe selbst. "Ich habe keine schlaflosen Nächte. Insgesamt ist ein Ereignis dieser Größe noch nie so umfassend vorbereitet gewesen", sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit der Berliner Morgenpost.

Dennoch räumte Schäuble ein: "Hundertprozentige Sicherheit gibt es trotzdem nie." Vor allem das so genannte Public Viewing auf großen Plätzen bereite der Polizei Sorgen. Darum werde das Innenministerium den Stadien und Kommunen mit Großbildleinwänden nach einer täglichen Lagebesprechung kurzfristig Empfehlungen aussprechen, so Schäuble. Diese betreffen ein mögliches Alkoholverbot oder verstärkte Einlasskontrollen.

Dagegen schätzt Schäuble die Gefahr rechtsextremistischer Überfälle während der WM eher klein ein. "Erstens ist die Polizeiaufmerksamkeit höher. Zweitens glaube ich, dass zum Beispiel vor einer Großbildleinwand die vielen echten Fans dafür sorgen werden, dass ein paar Pöbler es gleich bleiben lassen, wenn sie auf einen Ausländer losgehen wollen", sagte der Bundesinnenminister.

© SID

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