Bundestrainer will sich keinen Zeitdruck machen
Klinsmann hält WM-Tickets lange zurück

Jürgen Klinsmann wird den endgültigen WM-Kader erst kurz vor dem vom Weltverband Fifa verhängten Meldeschluss am 15. Mai bekanntgeben. "Wir sind neugierig, wer sich in der Rückrunde noch anbietet, die Tür bleibt offen bis Mitte Mai - falls zum Beispiel ein Stürmer noch zehn oder 15 Tore schießen sollte", sagte der Bundestrainer in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker.

Der 41-Jährige bekräftigte, dass es zurzeit einen Kandidatenkreis von 28 Spielern gebe "Das bedeutet, dass ich in die undankbare Situation komme, fünf Jungens sagen zu müssen: Es wird nichts mit der WM", erklärte Klinsmann.

Der Bundestrainer betonte, dass er sich keinen Zeitdruck mache: "Wir sind gespannt, in welcher körperlichen Verfassung sich die Nationalspieler in der Rückrunde präsentieren." Chancen darf sich auch noch der Dortmunder Sebastian Kehl ausrechnen, der unter Klinsmann noch kein Länderspiel bestritten hat: "Sebastian spielt in unseren Planungen stets eine Rolle, wir haben seine Leistungen in Dortmund sehr wohl registriert."

Eine feste Größe in Klinsmanns Planspielen ist dagegen Kehls Vereinskollege Christoph Metzelder trotz dessen akuter Rückenbeschwerden. "Wir haben telefoniert, alles halb so schlimm. Wir setzen große Hoffnungen auf Metzelder. Er kann eine Abwehr und eine Mannschaft führen." Für BVB-Routinier Christian Wörns dürfte der WM-Zug dagegen abgefahren sein. "Kein Kommentar", antwortete der Bundestrainer auf eine Frage zu dem Dortmunder Abwehrspieler.

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