Bundesverdienstkreuz für Ex-Nationalcoach
Klinsmann kommt nicht zu eigener Auszeichnung

Jürgen Klinsmann bleibt vorerst in den USA: Der Ex-Bundestrainer wird auch das Bundesverdienstkreuz nicht persönlich entgegennehmen. Der Wahl-Kalifornier bleibt der für den 14. August geplanten Auszeichnung fern. Er fühle sich geehrt, aber "ich brauche noch etwas Abstand", erklärte der 41-Jährige der Bild-Zeitung. Darüber hinaus sei der Termin für die Ehrung zwei Tage vor dem ersten Länderspiel nach der WM, "da sollen andere im Mittelpunkt stehen". Am 16. August trifft die deutsche Nationalmannschaft in Gelsenkirchen auf Schweden.

Klinsmann sagte noch einmal, dass er "mindestens" ein halbes Jahr lang ausspannen, die WM verarbeiten und auswerten und deshalb auch kein neues Amt annehmen wolle. Zugleich erklärte er, dass die Bundesliga-Trainer "viel von unserem Wissen", das er und sein Stab sich angeeignet hätten, nutzen könnten. "Wenn mich jemand anruft, helfe ich gerne", erklärte Klinsmann, betonte aber: "Für den Kontakt zwischen Liga und Nationalelf ist allein Jogi Löw zuständig."

© SID

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