Fußball
BVB hält am Sparkurs fest

Bundesligist Borussia Dortmund will seinen Schuldenstand weiter verringern. Wie der börsennotierte Klub jetzt bekannt gab, soll das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr um 70 Mill. verbessert werden.

Bundesligist Borussia Dortmund zieht seinen Sparkurs konsequent durch. Bei der Vorlage seiner Bilanz für das Geschäftsjahr 2004/05 gab der einzige börsennotierte Klub in Deutschland bekannt, das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr um 70 Mill. Euro verbessern zu wollen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich von minus 66,0 Mill. Euro im Vorjahr auf minus 75,8 Mill. Euro verschlechtert. Der Nettoverlust betrage 78,7 Mill. Euro. Um diesen Fehlbetrag und den Verlustvortrag von 73,3 Mill. Euro aus dem Vorjahr abzudecken, wurden die Rücklagen in Höhe von 150,2 Mill. Euro vollständig aufgelöst.

Der Umsatz brach unter anderem wegen der Nichtteilnahme an internationalen Wettbewerben und den damit entgangenen Einnahmen aus der TV-Vermarktung und Kartenverkäufen von 98,1 auf 75,3 Mill. Euro ein. Auch die Einnahmen aus Transfererlösen gingen stark zurück.

Schuldenstand verringerte sich von 118,2 Mill. auf 89,0 Millionen

Im Lizenzspielerbereich sei es dafür gelungen, die Aufwendungen für Gehälter von 55,1 auf 45,9 Mill. Euro zu senken. Diese Kosten sollen um weitere elf Mill. Euro reduziert werden. Der Schuldenstand verringerte sich bis zum 30. Juni 2005 von 118,2 Mill. auf 89,0 Millionen.

An der Börse sorgten die Verluste nicht für einen Kurseinbruch. Die Aktien pendelten vielmehr im Verlauf des Tages stets um den Vortageskurs von 2,28 Euro. Die Anteilsscheine waren Ende Oktober 2000 für 11 Euro je Stück ausgegeben worden.

© SID

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