BVB-Trainer Jürgen Klopp
„Wer nur Erfolg haben will, soll Bayern-Fan werden“

Viel zu lange hat Borussia Dortmund die sportliche Krise negiert. Trainer Jürgen Klopp steht im Verein offiziell nicht zur Diskussion – trotz der achten Saison-Niederlage. Nun meldet sich der Trainer selbst zu Wort.
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DüsseldorfNach dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz ist es mit der Kuschelatmosphäre bei Borussia Dortmund vorbei. Sportdirektor Michael Zorc spricht schon vom „Abstiegskampf“, Kult-Trainer Jürgen Klopp spürt erstmals Gegenwind und muss sich unangenehmen Fragen nach seinem Job stellen.

„Ich sehe mich hier total in der Verantwortung und stelle mich dem. Ich stehe ganz bestimmt nicht im Weg, aber ich kann auch nicht gehen, bevor es eine bessere Lösung gibt“, bekräftigte Klopp trotz des deprimierenden 0:2 bei Eintracht Frankfurt seinen Willen zum Weitermachen. „Ich bin ein Kämpf. Ich bin ein besserer Trainer als 2012, aber man sieht es an der Tabelle leider nicht“, sagte Klopp der „Bild“ selbstbewusst.

Er redet Klartext: Freiwillig aufgeben will der 47-Jährige, der mit einem Vertrag bis 2018 ausgestattet ist, nicht: „Ich bin niemand für einen Rücktritt. Ich mache das ganz oder gar nicht.“ Auch Zorc wollte eine Trainerdiskussion gar nicht erst aufkommen lassen. „Jürgen stellt sich der Verantwortung. Wir sind einhundertprozentig davon überzeugt, dass wir mit ihm aus der Situation herauskommen“, sagte er. Dennoch geht die Trainer-Diskussion nun in den Medien voll los. Genauso wie in den Wettbüros, auch wenn die Mechanismen beim BVB trotz Rang 18 in der Tabelle offenbar andere sind.

Der Wettanbieter mybet bietet nun eine Wette auf die Zukunft von Jürgen Klopp an. „Ist Jürgen Klopp an Weihnachten immer noch Trainer von Borussia Dortmund?", lautet diese. Richtet man sich dabei nach den Quoten des Anbieters, so muss diese Frage mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Ja beantwortet werden. Denn der Gewinn für einen Euro Einsatz liegt für Ja bei niedrigen 1,40. Wer allerdings glaubt, dass Klopp gehen muss, der kann zur höheren Quote von 2,70 auf Nein wetten.

Nach acht Niederlagen in der Fußball-Bundesliga, so viele wie nie zuvor am 13. Spieltag, und ersten Unmutsbekundungen der eigenen Fans mochte Sportdirektor Zorc die Situation allerdings nicht mehr schönreden: „Es geht jetzt nur darum, bis Weihnachten möglichst viele Punkte zu holen, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Alles andere wäre Schönfärberei.“

Der Sportchef fordert deshalb ein entsprechendes Umdenken bei allen Beteiligten: „Wir sind mitten im Abstiegskampf angekommen, das muss jedem klar sein. In den letzten Wochen hat man immer noch geschaut, wie sind die Abstände nach oben. Damit ist seit dem heutigen Spiel endgültig Schluss.“

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„Wir sind keine Mannschaft, die sich nur hinten reinstellt“

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  • Und am 11.Spieltag war es gerade mal 1 Punkt. Und jetzt, schlaft schön weiter...

  • Bis Platz 13 sind gerade mal 3 Punkte. Und jetzt legt euch wieder hin.

  • Wenn man sich die Fotos näher betrachtet, ist man anschließend froh über den Anblick normaler Weiblichkeit.

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