Champions League

FC Bayern demontiert Arsenal

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Ausgleich per Strafstoß

Als Lewandowski Arsenals Abwehrchef Laurent Koscielny unter den ausgestreckten Fuß trat, entschied Schiedsrichter Milorad Mazic aus Serbien auf Strafstoß - die Bayern-Profis wollten es nicht glauben. Neuer entschärfte den Versuch von Sanchez, aber im zweiten Nachschuss ließ der Chilene gleich drei Bayern-Verteidiger um ihn herum alt aussehen. Neuer ärgerte sich maßlos über den vermeidbaren Ausgleich. „Das darf nicht passieren. Da musst du dein Leben reinschmeißen“, monierte Robben bei Sky.

Nun wurde es hitzig. Zumal Mazic ein Handspiel von Hector Bellerin (35.) nicht für elfmeterwürdig hielt. Arsenal hatte mit Erlaubnis der Bayern ins Spiel gefunden. Beide Teams hatten noch vor der Pause Chancen zur Führung. Der bis dahin unglückliche Lewandowski (43.) köpfte über das Tor. Neuer parierte gegen Granit Xhaka (40.) und stark im Stellungsspiel gegen Özil (45.+1).

Der Club der Fußball-Milliardäre
Platz 20: Espanyol Barcelona
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Der Chinese Chen Yangsheng (2.v.r.) hat 2015 die Mehrheitsanteile beim spanischen Klub Espanyol Barcelona übernommen. Der Investor des Vereins aus der Primera Divison verdient sein Geld als Spielzeugfabrikant.

Vermögen: 1,1 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 50 Millionen Euro

(Quelle: sponsors)

Platz 19: OGC Nizza
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Der Verein aus der ersten französischen Liga gehört seit 2016 den Unternehmern Chien Lee (China) und Alex Zheng (USA). Beide verdienen ihr Geld in der Tourismusbranche.

Vermögen: keine Angaben

Gesamtinvestment: 100 Millionen Euro

Platz 18: Inter Mailand
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Zhang Jindong hat sich 2016 in den italienischen Traditionsverein Inter Mailand eingekauft. Das Vermögen des Chinesen stammt aus Geschäften im Elektroeinzelhandel.

Vermögen: 3,8 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 100 Millionen Euro

Platz 17: RB Leipzig
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Dietrich Mateschitz gehören gleich zwei Fußballvereine sowie ein Rennstall bei der Formel 1. RB Leipzig finanziert der Red-Bull-Chef seit 2009, inzwischen spielt der Brause-Klub in der 1. Liga.

Vermögen: 13,2 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 150 Millionen Euro

Platz 16: Stade Rennes
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Francois Pinault ist seit 1998 Fußball-Mäzen beim Erstligaverein Stade Rennes. Sein Geld verdient der Franzose mit Mode. Zu seiner Firma gehören unter anderem Gucci, Yves Saint Laurent und Puma.

Vermögen: 14,4 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 180 Millionen Euro

Platz 15: Leicester City
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In der vergangenen Saison konnten Leicester City und Besitzer Vichai Srivaddhanaprabha (r.) den Titelgewinn in der Premier League bejubeln. Der Unternehmer aus Thailand ist Inhaber eines Duty-Free-Imperiums.

Vermögen: 3,3 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 200 Millionen Euro

Platz 14: Olympique Marseille
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Dem US-amerikanischen Immobilien-Tycoon Franck McCourt (r.) gehören seit 2016 die Mehrheitsanteile beim französischen Traditionsklub Olympique Marseille.

Vermögen: 2,3 Milliarden Euro

Gesamtinvestment: 200 Millionen Euro

Kurz nach der Pause musste der starke Koscielny verletzt raus. Eine massive Schwächung für die Gäste, wie sich schnell zeigen sollte. Vier Minuten später sah Mustafi im Kopfball-Duell mit Lewandowski ganz schlecht aus. Der Pole köpfte sich elegant den Frust von der Seele - die Bayern waren wieder vorn. Drei Minuten später legte der Pole per Hackentrick für Thiago auf - 3:1.

Jetzt war wieder Festtagsstimmung in der Allianz Arena. Lewandowski (61.) zirkelt den Ball an die Latte. Javier Martinez scheiterte an Arsenals Schlussmann David Ospina (62.). Die Bayern hatten Spaß an ihrem Dauerdruck. Thiago erhöhte mit seinem insgesamt fünften Europapokal-Tor unter Mithilfe von Xhaka per Distanzschuss auf 4:1. Die Bayern waren mit sich und ihrer Fußball-Welt wieder richtig zufrieden und sogar Müller durfte nach 85 Minuten auf der Ersatzbank noch ran - und traf prompt zum Endstand.

  • dpa
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