Champions League
Bayer steuert Richtung Achtelfinale

Im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Zenit St. Petersburg konnte Bayer Leverkusen einen wichtigen Sieg einfahren. Dabei tat sich die Werkself gegen die Russen lange schwer – bis zu einem spektakulären Doppelschlag.
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LeverkusenMit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten hat Bayer Leverkusen einen großen Schritt Richtung Achtelfinale in der Champions League gemacht. Die Toren schossen Giulio Donati (58.) und Kyriakos Papadopoulos (63.).

Damit ist die Elf von Trainer Roger Schmidt beim 2:0 (0:0) im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Zenit St. Petersburg zum zweiten Sieg im dritten Gruppenspiel der Königsklasse gekommen und an den Russen in der Tabelle vorbeigezogen.

Die Rheinländer zeigten nach der „gefühlten Niederlage in Stuttgart“ (Rudi Völler) die erhoffte Reaktion und können nun ein wenig sorgenfreier zum Rückspiel nach St. Petersburg in drei Wochen reisen. Bei einem Weiterkommen in der Champions League dürfen die Leverkusener auf weitere Millionen-Einnahmen hoffen.

Geld, das Bayer gut gebrauchen kann, nachdem das Landgericht Köln am Mittwochmorgen den Club zur Rückzahlung von Sponsorengelder in Höhe von 16 Millionen Euro an die Gläubiger des insolvent gegangenen Billigstromanbieters Teldafax verurteilt hatte.

Vor 27 254 Zuschauern in der gut gefüllten BayArena landete Schmidt dabei zwei Glücksgriffe. Donati, der in der laufenden Saison bislang nicht über die Reservistenrolle hinauskam, war für Roberto Hilbert ins Team gerückt und zahlte das Vertrauen mit seinem so wichtigen Führungstreffer aus 18 Metern zurück.

Und Papadopoulos traf nur drei Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf zum vorentscheidenden 2:0. Bei beiden Toren leistete Hakan Calhanoglu die Vorarbeit. Die Schlussphase überstand Bayer in Unterzahl, nachdem der Brasilianer Wendell wegen Handspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (79.).

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Mit dem Tor kam die Sicherheit

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