Champions League
Bayern-Stars punkten mit guter Laune

Der dritte Spieltag in den europäischen Wettbewerben steht an. Der Druck auf die deutschen Vereine steigt nun. Denn zuletzt wurde die Bundesliga durchgereicht. Obenauf ist dagegen der härteste Konkurrent um Startplätze.

DüsseldorfDer Start in die europäischen Wettbewerbe war glänzend: Fünf Siege gab es am ersten Spieltag. Diesen Erfolg bestätigten die deutschen Vereine am zweiten Spieltag dagegen nicht: Es gab nur zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen. Dadurch ist die Bundesliga unter den sechs großen Ligen vom ersten auf den vierten Platz abgerutscht. Dies ergibt eine Auswertung des Handelsblatts.

Wichtiger noch: Die großen Konkurrenten um die wichtigen Top-3-Plätze in der Fünfjahreswertung der Uefa, England und Italien, machten Boden gut. Während die Engländer mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen immerhin eine ausgeglichene Bilanz schafften, sprang die italienische Serie A mit vier Siegen und nur einer Niederlage von Platz vier auf Platz eins. Auch Portugal (drei Siege) und Spanien (4) überholten die Bundesliga.

Mit Blick auf die Uefa-Wertung bedeutet dies: Die Bundesliga holte nur fünf von 14 möglichen Punkten, was im Ranking lediglich 0,714 Zähler ausmacht. Besonders negativ wirkten sich die Niederlagen von Wolfsburg und Mönchengladbach gegen die direkte Konkurrenz aus England aus. Die Folge: England verkürzte den Rückstand auf Deutschland deutlich.

Weniger bedeutsam für die Wertung war dagegen die Niederlage von Leverkusen in Barcelona. Spanien führt die Uefa-Wertung ohnehin deutlich an. Auf Jahre hinaus dürfte die Bundesliga da nicht herankommen. Tagessieger war zwar Italien. Doch noch immer ist der deutsche Vorsprung auf den Vierten in der Uefa-Rangliste beruhigend: Er beträgt 5,952 Zähler. Noch ist der vierte Startplatz in der Champions League also nicht in Gefahr.

Damit dies so bleibt, sollten die deutschen Teilnehmer in der Champions League und der Europa League am dritten Spieltag unbedingt punkten. Für einen guten Auftakt könnte am Dienstag der bisher zuverlässigste Punktelieferant sorgen, der FC Bayern. Die Münchner spielen ausgerechnet gegen einen Rivalen aus England, Arsenal, und versprühten schon im Vorfeld ausgesprochen gute Laune.

Kein Wunder, denn der Gegner aus London steht gehörig unter Druck, weil Arsenal die ersten beiden Partien in ihrer Gruppe überraschend verloren hat. „Wir sind noch nicht für das Achtelfinale qualifiziert. Wir müssen gegen eine der besten Mannschaften in Europa kämpfen“, warnte Bayern-Coach Pep Guardiola deshalb. Er erwartet eine besonders motivierte Truppe.

 

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