Champions-League: BVB gibt Bayern einen Korb

Champions-League
BVB gibt Bayern einen Korb

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Aussage Bayern Münchens, Dortmund sei für den Meister der leichteste Gegner im Champions-League Halbfinale, bereits gekontert. Nun legt Coach Jürgen Klopp noch einmal nach.
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Dortmund/ DüsseldorfJürgen Klopp würde Bayern München im Halbfinale der Champions League gern aus dem Weg gehen. „Ich kann nicht sagen, dass die Bayern unser Traumlos sind“, sagte der Coach des von den Münchnern entthronten deutschen Fußball-Meisters am Donnerstag in Dortmund. Die Auslosung am Freitag in Nyon will Klopp „ganz entspannt verfolgen. Ehrlich, es ist mir egal. Wir werden versuchen, weiterzukommen. Und ich finde es ganz cool, dass wir sozusagen wunschlos glücklich sind.“

Zuvor hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Kampfansage von Bayern-Präsident Uli Hoeneß gekontert, der BVB wäre der leichteste Gegner im Halbfinale der Königsklasse. „Die vergangenen Jahre haben ja gezeigt, dass wir gegen die Münchner durchaus das ein oder andere Spiel gewinnen können“, sagte Watzke der Zeitung „Die Welt“ (Freitagsausgabe). „Da sollte sich Uli Hoeneß also nicht zu sicher fühlen.“

Hoeneß hatte nach dem Viertelfinal-Rückspiel am Mittwoch beim italienischen Spitzenclub Juventus Turin getönt, dass Dortmund der Gegner wäre, „bei dem wir am meisten Chancen“ haben, in das Endspiel zu kommen. Und er hatte süffisant hinzugefügt: „Oder meinen Sie, dass Dortmund besser ist als Real oder Barcelona? Ich glaube nicht.“

Die „selbstbewusste Aussage“ von Hoeneß vernahm Klopp nur vom Hörensagen. Aber es sei ein „logisches Ziel“ der Bayern, in der Champions League das Endspiel erreichen zu wollen. Drei der Halbfinalisten – außer den Bayern noch Real Madrid und der FC Barcelona – seien „selbstverständlich, einer ist überraschend“, äußerte BVB-Coach Klopp.

Watzke ist wie Klopp nicht besonders erpicht auf ein Bundesligaduell. „Ich bin da offenbar romantischer veranlagt. Für mich liegt der Reiz des Europapokals auch darin, internationale Partien zu spielen“, sagte er. „Darum würde ich mich über zwei deutsch-spanische Duelle mehr freuen als über ein Halbfinale gegen die Bayern.“

Nach der furiosen Schlussphase beim 3:2 im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Málaga sieht Klopp für seine Mannschaft keine spezielle Herausforderung, sich auf den Erstliga-Alltag einzustellen. „Das mit dem Umschalten ist kein Riesenproblem“, sagte er zur Aufgabe am Samstag beim Bundesliga-Tabellenletzten Spielvereinigung Greuther Fürth.

Allerdings schränkte Klopp ein, dass Fürth psychologisch eine Herausforderung darstellen könnte. Denn: „Es war wie eine gefühlte Meisterschaft. Es ist etwas für die Ewigkeit“, meinte der BVB-Coach zur Schlussphase der Partie gegen Málaga. Klopp bangt in Fürth noch um den Einsatz von Lukasz Piszczek (Knieprobleme), Roman Weidenfeller (Rückenprobleme) und Sven Bender (muskuläre Probleme).

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • da stimme ich voll zu.
    vermutlich versuchen journalisten hier wieder mal was anzuzetteln.

  • Oder im roten Bereich - Ulis Glatze ;-)

  • Also ich finde die Aussage von Hoeneß gar nicht schlimm. Was sagt er denn? Dass er Real und Barca stärker einschätzt als den BVB. Ist nachvollziehbar. Und dass er sich die meisten Chancen gegen den BVB ausrechnet auch. Er hat nicht gesagt, wie hoch er die Chancen sieht. Es geht hier nur ums Verhältnis zu den anderen Mannschaften. Ist also alles im grünen Bereich

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