Champions-League-Einnahmen
Chelsea ist Meister der Großverdiener

Noch keinen Titel, aber trotzdem der Krösus unter den Großverdienern: Der englische Pokalsieger FC Chelsea, Klub des deutschen Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack, hat einer Studie zufolge in den vergangenen sechs Jahren in der Champions League das meiste Geld verdient.

183,7 Mill. Euro haben die Blues laut einer Erhebung einer italienischen Unternehmensberatung seit 2003 in der Königsklasse eingenommen. Insgesamt habe die Europäische Fußball-Union Uefa in diesem Zeitraum rund drei Mrd. Euro an 70 Teilnehmer an der Champions League ausgeschüttet.

Deutschland auf Platz vier der Geldrangliste

Der englische Meister Manchester United, 2008 Sieger des Wettbewerbs durch den Finalerfolg gegen Chelsea, liegt in der Studie auf Rang zwei mit 170,7 Mill. Euro Einnahmen. Der deutsche Rekordmeister Bayern München rangiert mit 120,9 Mill. Euro auf Position neun. Die englischen Klubs haben im Zeitraum 2003 bis 2009 mit 641 Mill. Euro das meiste kassiert. Deutschland nimmt hinter Italien (476 Mio.) und Spanien (429,5) Platz vier mit 316 Mill. Euro ein.

In der neuen Saison der Champions League werden 1,09 Mrd. Euro ausgeschüttet. Die Uefa hat die Preisgelder noch einmal hochgesetzt. Allein für die Qualifikation erhält jeder der 32 Vereine 3,8 Mill. Euro (Vorjahr: 3,0). Pro Spiel, zu dem ein Klub antritt, gibt es 550 000 Euro (Vorjahr: 400 000), was bei sechs Spielen weitere 3,3 Mill. macht.

Sieger verdient neun Millionen

Pro Sieg kommen noch einmal 800 000 Euro (600 000) hinzu, bei Unentschieden die Hälfte. Das Achtelfinale bringt noch einmal 3,0 Mill. (2,2), das Viertelfinale 3,3 (2,5), das Halbfinale 4,0 (3,0). Der Gewinner der Champions League kassiert neun Mill. Euro (7,0), der Verlierer immerhin noch 5,2 (4,0). Goldgrube Champions League.

Diese Einnahmen sind noch nicht alles, die Klubs dürfen ihre Einnahmen aus dem Kartenverkauf behalten. Zum anderen gibt es noch den Marketing-Pool, aus dem Gelder je nach den Fernseherlösen eines Landes verteilt werden.

© SID

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