Champions League
Gladbach feiert gegen Sevilla Premierensieg

Borussia Mönchengladbach hat den erste Erfolg der eigenen Champions-League-Geschichte eingefahren. Gegen den FC Sevilla gelang ein beeindruckender 4:2 Erfolg. Das Ziel ist allerdings das Erreichen der Europa League.

MönchengladbachNach dem Premierensieg in der Champions League blickte Gladbachs Trainer André Schubert bereits voller Vorfreude auf den Vorrunden-Abschluss bei Manchester City in zwei Wochen. „Wir fahren mit dem hohen Ziel nach Manchester, dort zu gewinnen“, sagte Schubert am Mittwochabend nach dem beeindruckenden 4:2 (1:0) gegen den FC Sevilla.

Für die „Fohlen“ war es der erste Sieg in der Fußball-Königsklasse überhaupt. Durch den verdienten Erfolg verbesserten sich die Borussen in der starken Gruppe D auf den dritten Tabellenplatz, der am Ende zum Überwintern in der Europa League reichen würde. Gewinnt Sevilla sein letztes Gruppenspiel gegen Juventus Turin nicht, ist Gladbach auf jeden Fall weiter international dabei.

Vor 45 117 Zuschauern im stimmungsvollen Borussia-Park knüpften die Gladbacher an die zuletzt starken Leistungen unter Erfolgscoach Schubert an. Vor der Pause brachte der überragende Lars Stindl die Gladbacher mit 1:0 in Führung (29.). Nach dem Seitenwechsel trafen Fabian Johnson (67.), Raffael (78.) und erneut Stindl (83.) für die Hausherren. Für Sevilla waren Vitolo (82.) und Ever Banega per Foulelfmeter (90.+1.) erfolgreich.

Nach zuvor drei Niederlagen gegen den FC Sevilla in diesem Jahr war es der erste Erfolg für die Borussia gegen den Europa-League-Sieger der vergangenen beiden Spielzeiten. „Die Mannschaft hat sich für eine überragende Leistung belohnt“, sagte Sportdirektor Max Eberl.

Dass trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung der direkte Vergleich am Ende doch an die Spanier ging, kümmerte Eberl wenig. „Wenn wir vorher über so etwas geredet hätten, hätten alle gesagt, die haben einen Vogel“, meinte der Sportdirektor. „Dieser Sieg wird in die Annalen eingehen, weil es unser erster in der Champions League war.“

Kleiner Wermutstropfen für die Elf vom Niederrhein war die Verletzung von Ibrahima Traoré. Der zuletzt so starke Flügelflitzer musste bereits in der 13. Minute wegen einer Oberschenkelverletzung passen. Für das Bundesligaspiel beim Tabellenletzten 1899 Hoffenheim wird Traoré am Samstag (15.30 Uhr/Sky) sehr wahrscheinlich ausfallen. „Ich rechne in Hoffenheim nicht mit ihm“, sagte Eberl. Schubert kündigte an, den Offensivspieler schonen zu wollen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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