Champions League im Netz
Wer alles Profit aus dem Finale schlagen will

Vom Hype um das Champions League-Finale wollen auch Unternehmen profitieren. Dafür lassen sie sich im Internet allerhand einfallen – von verrückten Werbeaktionen bis hin zu eigenen Ständchen für die Finalisten.
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DüsseldorfDie Vorfreude auf das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund erfasst auch das Netz. Auf Facebook, Twitter & Co. gibt es bei vielen kein anderes Thema mehr als das deutsch Endspiel in Wembley. Aber nicht nur Fans und Fußballbegeisterte mischen dabei mit. Auch Sponsoren und die Vereine selbst wollen mit Gewinnspielen, Werbeaktionen und Countdowns von der Begeisterung rund um das historische Fußballspiel profitieren.

Eine der beliebtesten Varianten der Sponsoren, möglichst viele Fans zu erreichen sind Gewinnspiele. Bei Facebook und Twitter promoten Unternehmen wie Heineken, Adidas und die HypoVereinsbank ihre Ticket-Verlosungen fürs Finale. Nicht immer ganz einfach, da Facebook spezielle Richtlinien dafür vorgibt. Die Verlosung auf Facebook selbst ist danach verboten.

Deswegen bewerben die Unternehmen lediglich ihre Gewinnspiele auf Facebook und verlosen die Tickets auf ihrer Webseite oder anderen Plattformen. Bei der Art der Gewinnspiele zeigen sich einige Unternehmen sehr kreativ. Heineken etwa setzt auf die virtuellen Spielkünste seiner Facebook-Fans. Unter der Rubrik „Road to the Final“ hat der Konzern ein virtuelles Flipper-Spiel online gestellt, mit dem sich Interessierte das Ticket nach Wembley erspielen konnten.

Das Nobelkaufhaus Harrods verlangte zur Teilnahme hingegen nicht nur virtuelle Fertigkeiten. Wer ein Ticket für das Finale gewinnen wollte, musste ein Bild mit dem Champions-League-Pokal tweeten. Der stand zum Zeitpunkt des Gewinnspiels im fünften Stock des Londoner Kaufhauses – gemeinsam mit dem Pokal der Damen.

Kommentare zu " Champions League im Netz: Wer alles Profit aus dem Finale schlagen will"

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  • die größten profiteuere sind die deutschen politischen eliten aus den parlamenten kabinetten , die anlaßlos auf steuerzahlerkosten zu diesem privatfirmenevent nach england düsen und sich bespaßen lassen.

    gibt es nachvollziehbare gründe sein privatvergnügen auf steuerzahlerkosten abzurechnen

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