Champions League: Ronaldo knackt auf Schalke weitere Rekorde

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Ronaldo knackt auf Schalke weitere Rekorde

Ein Tor, eine Vorlage: Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat Schalkes Hoffnungen auf ein Champions-League-Wunder zerstört. Die „Knappen“ haben zwar ein erneutes Debakel verhindert – stehen nun aber trotzdem vor dem Aus.
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GelsenkirchenEin Jahr nach der 1:6-Demütigung hat sich der FC Schalke 04 gegen Real Madrid diesmal achtbar aus der Affäre gezogen, besitzt aber dennoch praktisch keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale der Champions League.

Cristiano Ronaldo (26. Minute) mit seinem 73. Tor in der Fußball-Königsklasse und Marcelo (79.) erzielten vor 54.442 Zuschauern in der ausverkauften Arena Auf Schalke die Tore zum 2:0 (1:0) für den Titelverteidiger. Real Madrid gewann sein zehntes Champions-League-Spiel in Serie und stellte damit den Rekord des FC Bayern München aus dem Jahr 2013 ein.

„Unsere Mannschaft hat gut gespielt und sich gut präsentiert. Wir haben heute gute Werbung gemacht für Schalke. Wir nehmen das so hin“, sagte Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies im ZDF.

Auch Torwart-Nachwuchsmann Timon Wellenreuther war bedingt zufrieden. „Es war ein großer Augenblick für mich, aber ich hätte lieber zu Null gespielt, als zwei Gegentore zu bekommen“, sagte der 19-Jährige.

Nur die kühnsten Optimisten können noch einen Viertelfinal-Einzug von S04 in Erwägung ziehen. Das dritte Achtelfinal-Aus in Serie dürfte besiegelt sein. „Wir fahren aber nicht mit vollen Hosen nach Madrid“, sagte Tönnies.

Im Rückspiel am 10. März wird Kevin-Prince Boateng gelbgesperrt fehlen. Ungewiss ist, wann der in der Bundesliga noch eine Partie gesperrte Klaas-Jan Huntelaar wieder spielen kann. Der Stürmer musste nach 33 Minuten ausgewechselt und mit Verdacht auf eine Unterschenkelblessur ins Krankenhaus gebracht werden. „Wir hoffen, dass er sich nicht schwer verletzt hat“, sagte Tönnies, der zunächst von einer starken Prellung sprach.

Real - in einem ungewohntem bonbon-rosa - wurde von Schalke in der Anfangsphase durchaus geschickt kontrolliert. Die Taktik von Trainer Roberto Di Matteo ging vorerst auf. Mit kühlem Kopf und ganz viel Herz wurde die fußballerische Überlegenheit der Spanier bekämpft. Besonders Atsudo Uchida und Dennis Aogo auf den Abwehr-Außenbahn leisteten ganze Arbeit. Boateng ackerte viel und versuchte, mit enormer Physis Zeichen zu setzen.

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Ronaldo und der Zeigefinger

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