Champions League
Ronaldo trifft dreifach - Wolfsburg verpasst Halbfinale

Der VfL Wolfsburg hat es nicht geschafft. Mit einem Dreierpack im Bernabeu hat Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo den Traum der Niedersachsen vom Halbfinale zunichte gemacht.

MadridGewankt, gekämpft und doch verloren! Der VfL Wolfsburg hat das große Wunder von Madrid verpasst und ist im Mythos Bernabeu noch in die Knie gegangen. Superstar Cristinao Ronaldo (16./17./77. Minute) höchstpersönlich besiegelte am Dienstagabend mit seinen drei Toren das bittere Aus des Fußball-Bundesligisten. Gegen ein letztlich übermächtiges Real Madrid war für Wolfsburg durch das 0:3 (0:2) somit Endstation im Viertelfinale der Champions League.

Nach dem sensationellen 2:0 im Hinspiel und der „Blut- und Krieg“-Rhetorik des Kontrahenten kämpften die Wolfsburger vor 80 000 euphorischen Zuschauern vergeblich gegen den zehnfachen Königsklassen-Sieger um Weltmeister Toni Kroos.

Real steht doch noch zum sechsten Mal in Serie im Halbfinale der Champions League. Für Wolfsburg ist zum dritten Mal nach 2010 und 2015 Schluss im Viertelfinale eines Europapokals. Was bleibt, ist die Erinnerung an die magische Hinspielnacht und der als Bundesliga-Achter schwierige Kampf um ein erneutes internationales Ticket in der kommenden Saison. Bitter für Wolfsburg war, dass Ronaldos entscheidendem Freistoß ein fragwürdiger Pfiff nach angeblichen Foul von Luiz Gustavo vorausging und der Ball dann durch die VfL-Mauer flog.

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    Die mythische Wucht des Bernabeu bekamen die Wolfsburger sofort zu spüren. Vor der Arena hatten euphorische Real-Fans den Teambus bei der Ankunft des Starensembles in dichte Rauchschwaden gehüllt. In der Choreographie auf der Tribüne zielten Pfeile schon auf den Henkelpokal - Finalziel Mailand war die Forderung der Madridista. Um die unerwartete Hürde Wolfsburg erstmal zu schaffen, hatte Real sogar das Spielfeld verbreitert, ein legaler Trick für mehr Raum für die schnellen Stürmer Gareth Bale, Karim Benzema und Ronaldo.

    Auch Wolfsburg versuchte sich in Mätzchen. Der Trainingsabbruch von Naldo am Vorabend war wohl ein Bluff von Coach Dieter Hecking. Der Abwehrchef - in Hinspiel beim Comeback nach wochenlanger Schulterblessur eine elementare Stütze - war von Anfang an dabei und gleich gefordert.

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