Champions League: Trauriger Ronaldo gegen mutige Schalker

Champions League
Trauriger Ronaldo gegen mutige Schalker

Vor einem Jahr wurde Schalke von Real Madrid noch mit 1:6 verprügelt, heute treffen die beiden wieder aufeinander. Doch die Königlichen um Superstar Ronaldo stecken im Stimmungstief, der Weltfußballer ist traurig.
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DüsseldorfDer FC Schalke 04 und seine Fans fiebern dem Achtelfinal-Duell in der Champions League mit Real Madrid entgegen. In der Bundesliga wurde der Höhenflug mit der 0:1-Niederlage in Frankfurt zuletzt unsanft gestoppt – und jetzt kommt Ronaldo.

Für die Mauertaktik von Trainer Roberto Di Matteo gab es zuletzt viel Lob, doch das Spiel gegen die Eintracht zeigte auch die Kehrseite der Medaille: Schalke schießt kaum Tore. Mehr als ein 1:0 ist mit der stetigen Offensiv-Verweigerung kaum zu erreichen. Fällt ein Gegentor, ist der „Matchplan“ dahin.

Nicht die besten Voraussetzungen gegen das Angriffs-Feuerwerk der Königlichen. Zumindest personell sind keine neuen Probleme hinzugekommen, Di Matteo kann auf den Kader aus dem Frankfurt-Spiel vertrauen. Wieder dabei ist Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, der in der Liga derzeit eine Rotsperre absitzen muss.

„Wir wissen, dass wir auf einen exzellenten Gegner treffen. Real ist Titelverteidiger und Favorit. Aber wir müssen mit der Einstellung auf den Platz gehen, das Spiel gewinnen zu wollen“, sagt Schalkes Coach vor dem Mega-Duell mit dem Tabellenführer der Primera Division, der in den vergangenen Wochen nicht so dominant und souverän auftrat wie noch vor dem Jahreswechsel.

Nicht nur deshalb sehen die Königsblauen eine Chance auf ein besseres Ergebnis als beim 1:6 vor einem Jahr an selber Stelle. „Jede Mannschaft hat Schwächen. Wir müssen versuchen, diese auszunutzen“, fordert Di Matteo Mut und Entschlossenheit.

Dabei wird es vor allem darauf ankommen, ob Schalke den Weltfußballer in Schach halten kann. In der Liga traf Cristiano Ronaldo in 20 Spielen bereits 28 Mal und bereitete 13 Tore vor. In der Champions League stehen in sechs Spielen ebenfalls schon fünf Tore zu Buche – plus drei Vorlagen.

Doch die Zahlen täuschen etwas, seit dem Gewinn der Klub-WM im Dezember läuft Ronaldo wie auch der Rest der Startruppe seiner Form hinterher. In den letzten vier Punktspielen traf Ronaldo nicht einmal, wirkt verkrampft und missmutig. Das sorgte zuletzt sogar im heimischen Bernabéu-Stadion für Pfiffe gegen Ronaldo – und darauf reagiert der Superstar allergisch.

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Ronaldo ist nur noch „Tristano“

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