Champions League Dortmund muss der Personalnot trotzen

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Was für einen Leverkusener Sieg spricht

Mit Tottenham kommt harter Brocken nach Leverkusen

Mit Tottenham kommt harter Brocken nach Leverkusen

Bayer Leverkusen muss gegen Tottenham Hotspur einen Sieg in der Champions League einfahren, um den lukrativen Achtelfinal-Einzug nicht vorzeitig zu verspielen. Allerdings dürfte der Tabellendritte der englische Premier League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) der stärkste Gegner der Gruppe E sein. Was spricht für und gegen einen Erfolg des Bundesligisten

Heimstärke

Bayer 04 hat saisonübergreifend zehn Pflichtspielen (7 Siege/3 Remis) in der BayArena nicht verloren. Auf internationaler Ebene sieht die Statistik nicht minder ansehnlich aus: Von den letzten acht Europapokal-Partien verlor das Team von Trainer Roger Schmidt zu Hause kein einziges. „Ich habe das Gefühl, die Champions League geht jetzt erst los“, meinte er.

Die kostbarsten Spieler der Champions League
Platz 20: Ivan Rakitic
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Von 2007 bis 2011 schnürte Ivan Rakitic in der Bundesliga für den FC Schalke 04 seine Schuhe – mit durchwachsenem Ergebnis: Der für 5 Millionen Euro aus Basel gekommene Kroate zog für 2,5 Millionen Euro weiter zum FC Sevilla – ein Verlustgeschäft für Königsblau. Doch in Spanien blühte Rakitic auf, wechselte 2014 für 18 Millionen Euro nach Barcelona und avancierte in dem Starensemble zum Stammspieler. Momentaner Marktwert: 50 Millionen Euro.

Quelle: transfermarkt.de

Platz 20: Luka Modric
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Genau wie sein kroatischer Landsmann kommt auch Modric auf einen geschätzten Marktwert von 50 Millionen Euro. Die beiden größten Stars ihrer Nationalauswahl sehen sich auch im Dress ihrer Vereine regelmäßig: Modric spielt für Barcelona-Erzfeind Real Madrid.

Platz 18: Alexis Sánchez
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Der Chilene wechselte 2014 für 42,5 Millionen Euro vom FC Barcelona auf die Insel zum FC Arsenal. Mit 43 Toren in 97 Spielen kommt der linke Außenstürmer auf eine beachtliche Quote im Trikot der „Gunners“ – und konnte mit dem Klub immerhin schon zwei Pokalsiege feiern. Auch seinen Marktwert steigerte Sánchez noch einmal beträchtlich: Dieser liegt nun bei geschätzten 55 Millionen Euro.

Platz 18: Toni Kroos
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Für „nur“ 30 Millionen Euro wechselte Toni Kroos 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid – den Münchnern waren die Gehaltsvorstellungen des Nationalspielers zu überzogen, dessen Vertrag wäre ein Jahr später ausgelaufen. Ob man beim deutschen Rekordmeister diese Entscheidung mittlerweile bedauert ist nicht bekannt, Kroos jedenfalls dürfte zufrieden sein: In Madrid ist der Deutsche eine feste Größe, in der Nationalmannschaft zur Schaltzentrale im Mittelfeld avanciert. Geschätzter Marktwert: 55 Millionen Euro.

Platz 12: Kevin De Bruyne
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74 Millionen Euro ließ sich Manchester City 2015 den Transfer von Kevin De Bruyne (l.) aus Wolfsburg kosten – die höchste Ablösesumme, die ein Bundesligist je für einen Spieler erzielen konnte. Damit übertraf Manchester schon im vergangenen Jahr den geschätzten Marktwert des Belgiers von 60 Millionen Euro.

Platz 12: Koke
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Atlético Madrid hat es geschafft: Der Klub hat die Alleinherrschaft von Barcelona und Real an der Spitze der spanischen Liga beendet. Unter Trainer Diego Simeone wurde Atlético Meister und avancierte zum ernsthaften Meisterschaftsmitbewerber. International standen zuletzt zwei Champions-League-Finals zu Buche – beide endeten allerdings mit Niederlagen gegen den verhassten Stadtrivalen Real Madrid. Und noch immer muss der Verein immer wieder wichtige Spieler ziehen lassen – wenn auch für sehr viel Schmerzensgeld. Auch Eigengewächs Koke dürfte bei einem Wechsel viel Geld in die Kassen spülen: Der Spanier hat mit 24 Jahren bereits einen geschätzten Marktwert von 60 Millionen Euro.

Platz 12: Sergio Busquets
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Auch Sergio Busquets wird von der Transfermarkt Community mit einem Marktwerkt von 60 Millionen Euro eingeschätzt. Ob der 28 Jahre alte Spanier, der seine komplette bisherige Karriere bei Barcelona verbrachte, allerdings noch einmal wechseln wird, scheint sehr fraglich.

Fehlende Konstanz

Auch in dieser Saison fehlt es Bayer an Konstanz. Nach drei starken Partien in Mainz 05 (3:2), bei AS Monaco (1:1) und gegen Borussia Dortmund (2:0) verlor der Werksclub am vergangenen Samstag bei Werder Bremen (1:2). Nach der Niederlage rutschte Bayer auf Bundesliga-Tabellenrang zehn.

Englische Clubs

In der Champions League bestritten die Leverkusener seit 2002 insgesamt 18 Spiele gegen englische Clubs. Davon gingen zehn verloren, nur drei gewann Bayer. Das letzte Erfolgserlebnis gegen eine Premier-League-Club gab es am 23. November 2011 mit 2:1 gegen den FC Chelsea.

Der Gegner

Tottenham Hotspur ist seit der vergangenen Saison wieder eine erste Adresse im englischen Fußball. In der Saison 2014/15 qualifizierte sich der Traditionsclub wieder für die Champions League. In der aktuellen Saison besiegte Tottenham als einziger Premier-League-Club Pep Guardiolas Manchester City und liegt auf dem dritten Tabellenrang. Für Bayer-Coach Roger Schmidt sind die Londoner ein Anwärter auf die englische Meisterschaft.

Situation in der Gruppe

Der AS Monaco führt die Tabelle mit 4 Punkten an, gefolgt von Tottenham Hotspur (3), Bayer Leverkusen (2) und ZSKA Moskau (1). Der Bundesligist muss noch zwei Mal auswärts bei Tottenham (2. November) und bei ZSKA Moskau (22. November) antreten. Das letzte Gruppenspiel bestreitet Bayer gegen den AS Monaco (7. Dezember).

  • dpa
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