Champions League
Wolfsburg vergibt Matchball in Moskau

Der VfL Wolfsburg hat am fünften Spieltag der Championsleague den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale verpasst. Bei ZSKA Moskau verlor der deutsche Meister mit 1:2. Die Führung durch Torjäger Edin Dzeko verspielte die Mannschaft von Trainer Armin Veh innerhalb von neun Minuten.

Neuling VfL Wolfsburg hat den ersten Matchball leichtfertig verspielt und muss wieder gewaltig um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League zittern. Der deutsche Meister zahlte beim russischen Pokalsieger ZSKA Moskau Lehrgeld und muss nach dem 1:2 (1:0) am 8. Dezember im Gruppenfinale gegen Manchester United voraussichtlich punkten, um doch die Runde letzten 16 zu erreichen.

"Wir haben die Riesenchance verpasst, den Sack zuzumachen. Dabei hatten wir alles im Griff", sagte ein frustrierter Trainer Armin Veh. Für VfL-Geschäftsführer Jürgen Marbach folgt nun "genau das, was wir eben nicht wollten: Ein Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Manchester." Der einzig positive Aspekt blieb, dass die "Wölfe" nach dem 3:1 im Hinspiel im direkten Vergleich mit den punktgleichen Russen, die zum Abschluss bei Besiktas Istanbul antreten müssen, vorne liegen.

Veh: "Mit dem 2:0 hätten wir sicher gewonnen"

Die Führung durch Torjäger Edin Dzeko (19.) verspielten die Gäste innerhalb von neun Minuten. Tomas Necid (58.) und Milos Krasic (66.) sorgten für die Wende. Besonders ärgerlich war, dass Dzeko vor dem 1:1 die Vorentscheidung zunichte gemacht hatte. Der eigentlich im passiven Abseits stehende Bosnier hielt seinen Fuß Zentimeter vor der Linie in einen Schuss von Obafemi Martins, der auch ohne Dzekos Eingreifen im Tor gelandet wäre - der Treffer wurde zurecht nicht gegeben. "Mit dem 2:0 hätten wir sicher gewonnen, das war der Knackpunkt", sagte Veh.

Diese Szene brachte die Gäste aus dem Konzept, der VfL verlor verdient.Im Luschniki-Stadion irritierte Zska zunächst mit einem Polizeiaufgebot sondergleichen. Ohne ersichtlichen Grund waren eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff 2000 Sicherheitskräfte in Armee-Uniform aufmarschiert - dabei war die riesige Arena nur zu etwa einem Viertel gefüllt. Zwölf bis 15 Soldaten postierten sich vor jedem Eingang, im gesamten Stadion zogen sie in Einmeter-Abständen einen Ring um das Spielfeld.

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