Chelsea demütigt Schalke
Königsblau nicht reif für die Königsklasse

Zu wenig für die Champions League: Gegen den FC Chelsea ist der FC Schalke 04 hoffnungslos unterlegen und kassierte ein 0:5. Für den Einzug ins Achtelfinale darf sich Königsblau jetzt keine Niederlage mehr erlauben.
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GelsenkirchenWas für eine Blamage! Nach einer desolaten Leistung muss der FC Schalke 04 ernsthaft um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League bangen. Gegen den FC Chelsea unterlag der Bundesligist am Dienstagabend nach einem erschreckend schwachen Auftritt mit 0:5 (0:3) und blieb den Beweis international höchster Tauglichkeit wieder einmal auf dramatische Weise schuldig.

Die Treffer von John Terry, (2. Minute), Willian (29.), Didier Drogba (76.), Ramires (78.) und ein Eigentor von Jan Kirchhoff (44.) besiegelten vor 54 442 Zuschauern in der ausverkauften Arena den nie gefährdeten Erfolg der Londoner, die schon vor dem Gruppenfinale den Einzug in die K.o.-Runde geschafft haben.

„Das ist eine nicht zu erklärende erste Hälfte. Wir hatten den Plan, aus einer gut geordneten Defensive zu spiele“, sagte Dennis Aogo. „Wir haben überhaupt keine Mittel gefunden, nach vorne gefährlich zu werden. Das war nicht, was wir uns vorgestellt haben“, fügte er an. „Da ist es schwer, passende Worte zu finden, ich kann mich nur bei allen entschuldigen, die ins Stadion gekommen sind“, sagte Benedikt Höwedes.

S04 darf nun bei NK Maribor auf keinen Fall verlieren, soll auch im Februar Champions-League-Fußball Auf Schalke gespielt werden. Die genaue Ausgangslage war nach dem Schlusspfiff unklar, da die Partie zwischen Sporting Lissabon und Maribor nach einem Flutlichtausfall beim Stand von 2:1 für die Portugiesen lange unterbrochen war.

Für Trainer Roberto di Matteo war es ausgerechnet gegen seinen Ex-Club, mit dem er 2012 in München die Champions League gewonnen hatte, die erste Heimniederlage mit Schalke - für Königsblau die erste Schlappe in der Arena seit April.

Gegen die Londoner blieb Schalke auch im sechsten Spiel ohne Sieg. Erinnerungen wurden wach an das 1:6 gegen Real Madrid im Achtelfinale der Vorsaison. Damals hatte das Team schon sein Limit auf höchstem Niveau demonstriert bekommen, sich aber zumindest noch gewehrt.

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