Fußball
Chris steht bei Frankfurt vor dem Comeback

Bundesligist Eintracht Frankfurt kann zum Saisonstart wohl auf seinen Spieler Chris zurückgreifen. Die Hessen wollen die vom CAS auferlegte Geldstrafe von 250 000 Euro gegen den Brasilianer vorfinanzieren.

Der Brasilianer Chris von Bundesligist Eintracht Frankfurt steht bei seinem Klub offenbar kurz vor einem Comeback. Der 26-Jährige hat das von den Hessen unterbreitete Angebot zur Vorfinanzierung seiner vom Internationen Sportgerichtshof (CAS) auferlegten Geldstrafe in Höhe von 250 000 Euro wohl akzeptiert. Die Eintracht will nun in den kommenden Tagen die Spielberechtigung bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) beantragen, so dass Chris am Sonntag zum Auftakt gegen Bayer Leverkusen (17.30 Uhr/live bei Premiere) zum Einsatz kommen kann.

Der CAS hatte gegen Chris eine dreimonatige Sperre bis zum 18. Oktober sowie eine Geldstrafe in Höhe von 250 000 Euro ausgesprochen und damit ein Urteil der Fifa vom 8. Dezember 2004 bestätigt. Hintergrund war die Tatsache, dass der Mittelfeldspieler einen Kontrakt beim brasilianischen Fünftligisten Prudentopolis SC unterzeichnet hatte, obwohl er noch bei der Eintracht unter Vertrag stand. Deshalb muss der Mittelfeldspieler die rund 250 000 Euro Strafe an Prudentopolis zahlen.

Mit der Begleichung der Geldstrafe erwarten die Frankfurter die Aufhebung der Sperre. Chris will bis zum 30. Juni 2006 eine Ausgleichszahlung an die Eintracht leisten.

© SID

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